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Liesl Weapon & Andreas Bittl: A Weihnachtsgschicht
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Die beiden Münchner Kindl, die Kabarettistin Liesl Weapon und der Schauspieler Andreas Bittl, haben Charles Dickens berühmte Weihnachtsgeschichte ?A Christmas Carol? aus dem Jahr 1843 ins Bairische übertragen und einen szenischen Abend mit Musik daraus gemacht, den sie nun schon im fünften Jahr auf die Bühne bringen.Mal humorvoll, mal besinnlich erzählen sie die Geschichte vom kaltherzigen Geschäftsmann Eberhard Gschaftl, der im München des 19. Jahrhunderts lebt. Der alte Grantler wird von drei Geistern heimgesucht, die ihn mit seinem bisherigen Dasein konfrontieren und damit die jahrzehntealten Mauern um sein Herz zum Bröckeln bringen. Umrahmt wird die Erzählung von altbairischen Weihnachtsliedern, gschertn Gstanzln und hintersinninger Wirtshausmusik mit Akkordeon und Gitarre. Ein Programm wie Weihnachten selbst: bsinnlich, bseelt und bsuffa.An jedem Spielort dabei: viele kleine hölzerne Sterne, gefertigt und gestiftet von einem befreundeten Zimmerer, die thematisch in die Geschichte eingewoben sind und die der Zuschauer am Ende jeder Vorstellung gegen eine Spende in selbstgewählter Höhe mit nach Hause nehmen kann. Die Spenden gehen bei den Tour-Stops in Bayern jeweils an eine ausgewählte regionale Organisation und im Münchner Raum an den KulturRaum München e.V. und die Münchner Tafel e.V.LIESL WEAPONDie als Amelie Diana Magdeburg geborene Künstlerin studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Bayerische Kirchengeschichte in München und steht seit 2011 als Kabarettistin und Gstanzl-Sängerin auf bayerischen Bühnen. Sie begleitete die Anfänge von Harry G und klärte in ihrer eigenen Video-Kolumne über die Eigenheiten des Oktoberfestes auf. Der aufmerksame Fernsehzuschauer kennt die Münchnerin aus der Grünwald Freitagscomedy im BR Fernsehen. Neben ihrem erfolgreichen Programm A Weihnachtsgschicht tritt sie mit Wurscht, ihrem ersten Soloprogramm auf. Sie ist seit 2018 als Eva Knauerin der Feuerzangebowle in der Komödie im Bayerischen Hof zu sehen und war mit einem kleinen Kino- Debut in der Komödie ?Eine ganz heisse Nummer 2.0 im Herbst 2019 in den Kinos.ANDREAS BITTLDer Schauspieler ist dem Fernsehpublikum aus Serien wie dem Tatort, München 7 oder Hubert ohne Staller bekannt und ist ein beliebter Darsteller des Komödienstadels im Bayerischen Fernsehen. Nach seinem Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, arbeitete er unter anderem am Wiener Burgtheater, dem Bayerischen Staatsschauspiel München, dem Schauspielhaus Düsseldorf sowie dem Bochumer Schauspielhaus. Zudem war er Musikalischer Leiter in Produktionen am Theater Bonn, Staatstheater Schwerin und am Pfalztheater Kaiserslautern. Er spielte im preisgekrönten KinofilmWackersdorf, war zuletzt in der Erfolgsproduktion Frau Luna am Stadttheater Ingolstadt zu sehen und steht als Dr. Johannes Pfeiffer in der Feuerzangenbowle in der Komödie im Bayerischen Hof auf der Bühne. Im Münchner Polizeiruf 110 ermittelt er ab Herbst 2019 als Kommissar Maurer.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 29.11.2020
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Analyse des Geschäftsportfolios von Apple am Be...
14,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 2.0, Internationale Fachhochschule Bad Honnef - Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel der Arbeit ist die Anwendung des von der Boston-Consulting-Group entwickelte Marktanteils-Marktwachstums-Portfolio in Bezug auf die Geschäftsfelder des Technologieunternehmens Apple. Die Erkenntnisse, die aus der Anwendung resultieren, sollen in Form einer Handlungsempfehlung als möglicher strategischer Vorschlag für das Portfolio dienen. Anhand der Handlungsempfehlung soll die Frage beantwortet werden, womit das Unternehmen langfristig wirtschaftlichen Erfolg am Markt sicherstellen möchte. Im ersten Schritt der Arbeit wir eine Definition einer Geschäftsfeldstrategie hergeleitet. Es wird herausgestellt, wie eine Geschäftsfeldstrategie gebildet werden kann und welche Instrumente unterstützend verwendet werden können. Der Fokus liegt hierbei auf der Portfolioanalyse. Es wird auf die drei Methoden mit dem höchsten Verbreitungsgrad eingegangen. Hiernach folgt die Analyse des Geschäftsfeldportfolios des Technologieunternehmens Apple. Es folgt eine Vorstellung des Unternehmensprofils mit dem Betätigungsfeld. Und anschließend erfolgt eine Ausarbeitung der Synergien zwischen den einzelnen Geschäftsfeldportfolios und deren wirtschaftlichen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Auf Grundlage der Erkenntnisse wir eine Handlungsempfehlung erarbeitet, die ungenutzte Potentiale von Apple darstellt und bewertet.

Anbieter: buecher
Stand: 29.11.2020
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Analyse des Geschäftsportfolios von Apple am Be...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 2.0, Internationale Fachhochschule Bad Honnef - Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel der Arbeit ist die Anwendung des von der Boston-Consulting-Group entwickelte Marktanteils-Marktwachstums-Portfolio in Bezug auf die Geschäftsfelder des Technologieunternehmens Apple. Die Erkenntnisse, die aus der Anwendung resultieren, sollen in Form einer Handlungsempfehlung als möglicher strategischer Vorschlag für das Portfolio dienen. Anhand der Handlungsempfehlung soll die Frage beantwortet werden, womit das Unternehmen langfristig wirtschaftlichen Erfolg am Markt sicherstellen möchte. Im ersten Schritt der Arbeit wir eine Definition einer Geschäftsfeldstrategie hergeleitet. Es wird herausgestellt, wie eine Geschäftsfeldstrategie gebildet werden kann und welche Instrumente unterstützend verwendet werden können. Der Fokus liegt hierbei auf der Portfolioanalyse. Es wird auf die drei Methoden mit dem höchsten Verbreitungsgrad eingegangen. Hiernach folgt die Analyse des Geschäftsfeldportfolios des Technologieunternehmens Apple. Es folgt eine Vorstellung des Unternehmensprofils mit dem Betätigungsfeld. Und anschließend erfolgt eine Ausarbeitung der Synergien zwischen den einzelnen Geschäftsfeldportfolios und deren wirtschaftlichen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Auf Grundlage der Erkenntnisse wir eine Handlungsempfehlung erarbeitet, die ungenutzte Potentiale von Apple darstellt und bewertet.

Anbieter: buecher
Stand: 29.11.2020
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Gegner wider Willen
34,80 € *
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Die Geschichte der Seestreitkräfte der DDR von 1950 bis 1990 ist verbunden mit 35 Jahren Konfrontation mit der Bundesmarine auf See. Trotz der gesellschaftlichen Unterschiede zwischen der DDR und BRD, ihrer konträren Bündniszugehörigkeit und militärischen Gegnerschaft verdeutlichen die Begegnungen von Fahrzeugen der Volksmarine und der Bundesmarine das verbindende Element von deutschen Marinesoldaten: Die See sowie das identische maritime Brauchtum und seemännische Gepflogenheiten. Trotz der Teilung Deutschlands dienten die Männer im blauen Tuch unter den Nationalfarben schwarz-rot-gold, jedoch mit unterschiedlichem Fahneneid und Symbolen. Ereignisse belegen die Auswirkungen der Deutschlandpolitik in Berlin und Bonn nach dem 13. August 1961 auf das bilaterale Verhalten beider Marinen auf See und im seemännischen Umgang mit- oder gegeneinander. Diese Begegnungen waren geprägt von wechselseitigem Interesse und Neugier, seemännischem Können und Besonnenheit, aber auch von Übermut, Draufgängertum und provokativem Verhalten einiger Kommandanten. Mitunter spürte man eine offen zur Schau gestellte militärische Rivalität. Die mit Unterstützung von Marinekameraden in "Ost und West" recherchierten, bis 1990 teilweise verschwiegenen oder in Vergessenheit geratenen Zwischenfälle in den bilateralen Begegnungen auf Hoher See mit wechselseitigen Schuldzuweisungen im Stile des Kalten Krieges vermitteln eine Vorstellung über die Gefahren und möglichen Konflikte, die in diesen Begegnungen in Friedenszeit mitunter lagen.Der historische Abriss zur Herausbildung und Entwicklung beider deutschen Seestreitkräfte von 1950 bis 1990 dient dem besseren Verständnis der Thematik. Thesen zur militärischen Konfrontation von Volksmarine und Bundesmarine sollen zur Diskussion anregen.

Anbieter: buecher
Stand: 29.11.2020
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Gegner wider Willen
24,80 € *
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Die Geschichte der Seestreitkräfte der DDR von 1950 bis 1990 ist verbunden mit 35 Jahren Konfrontation mit der Bundesmarine auf See. Trotz der gesellschaftlichen Unterschiede zwischen der DDR und BRD, ihrer konträren Bündniszugehörigkeit und militärischen Gegnerschaft verdeutlichen die Begegnungen von Fahrzeugen der Volksmarine und der Bundesmarine das verbindende Element von deutschen Marinesoldaten: Die See sowie das identische maritime Brauchtum und dessen Rituale. Trotz der Teilung Deutschlands dienten die Männer im blauen Tuch unter den Nationalfarben schwarz-rot-gold, jedoch mit unterschiedlichem Fahneneid und Symbolen. Ereignisse belegen die Auswirkungen der Deutschlandpolitik in Berlin und Bonn nach dem 13. August 1961 auf das bilaterale Verhalten beider Marinen auf See und im seemännischen Umgang mit- oder gegeneinander. Diese Begegnungen waren geprägt von wechselseitigem Interesse und Neugier, seemännischem Können und Besonnenheit, aber auch von Übermut, Draufgängertum und provokativem Verhalten einiger Kommandanten. Mitunter spürte man eine offen zur Schau gestellte militärische Rivalität. Die mit Unterstützung von Marinekameraden in "Ost und West" recherchierten, bis 1990 teilweise verschwiegenen oder in Vergessenheit geratenen Zwischenfälle in den bilateralen Begegnungen auf Hoher See mit wechselseitigen Schuldzuweisungen im Stile des Kalten Krieges vermitteln eine Vorstellung über die Gefahren und möglichen Konflikte, die in diesen Begegnungen in Friedenszeit mitunter lagen.Der historische Abriss zur Herausbildung und Entwicklung beider deutschen Seestreitkräfte von 1950 bis 1990 dient dem besseren Verständnis der Thematik. Thesen zur militärischen Konfrontation von Volksmarine und Bundesmarine sollen zur Diskussion anregen.

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Stand: 29.11.2020
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Gegner wider Willen
35,80 € *
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Die Geschichte der Seestreitkräfte der DDR von 1950 bis 1990 ist verbunden mit 35 Jahren Konfrontation mit der Bundesmarine auf See. Trotz der gesellschaftlichen Unterschiede zwischen der DDR und BRD, ihrer konträren Bündniszugehörigkeit und militärischen Gegnerschaft verdeutlichen die Begegnungen von Fahrzeugen der Volksmarine und der Bundesmarine das verbindende Element von deutschen Marinesoldaten: Die See sowie das identische maritime Brauchtum und seemännische Gepflogenheiten. Trotz der Teilung Deutschlands dienten die Männer im blauen Tuch unter den Nationalfarben schwarz-rot-gold, jedoch mit unterschiedlichem Fahneneid und Symbolen. Ereignisse belegen die Auswirkungen der Deutschlandpolitik in Berlin und Bonn nach dem 13. August 1961 auf das bilaterale Verhalten beider Marinen auf See und im seemännischen Umgang mit- oder gegeneinander. Diese Begegnungen waren geprägt von wechselseitigem Interesse und Neugier, seemännischem Können und Besonnenheit, aber auch von Übermut, Draufgängertum und provokativem Verhalten einiger Kommandanten. Mitunter spürte man eine offen zur Schau gestellte militärische Rivalität. Die mit Unterstützung von Marinekameraden in "Ost und West" recherchierten, bis 1990 teilweise verschwiegenen oder in Vergessenheit geratenen Zwischenfälle in den bilateralen Begegnungen auf Hoher See mit wechselseitigen Schuldzuweisungen im Stile des Kalten Krieges vermitteln eine Vorstellung über die Gefahren und möglichen Konflikte, die in diesen Begegnungen in Friedenszeit mitunter lagen.Der historische Abriss zur Herausbildung und Entwicklung beider deutschen Seestreitkräfte von 1950 bis 1990 dient dem besseren Verständnis der Thematik. Thesen zur militärischen Konfrontation von Volksmarine und Bundesmarine sollen zur Diskussion anregen.

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Stand: 29.11.2020
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Gegner wider Willen
25,50 € *
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Die Geschichte der Seestreitkräfte der DDR von 1950 bis 1990 ist verbunden mit 35 Jahren Konfrontation mit der Bundesmarine auf See. Trotz der gesellschaftlichen Unterschiede zwischen der DDR und BRD, ihrer konträren Bündniszugehörigkeit und militärischen Gegnerschaft verdeutlichen die Begegnungen von Fahrzeugen der Volksmarine und der Bundesmarine das verbindende Element von deutschen Marinesoldaten: Die See sowie das identische maritime Brauchtum und dessen Rituale. Trotz der Teilung Deutschlands dienten die Männer im blauen Tuch unter den Nationalfarben schwarz-rot-gold, jedoch mit unterschiedlichem Fahneneid und Symbolen. Ereignisse belegen die Auswirkungen der Deutschlandpolitik in Berlin und Bonn nach dem 13. August 1961 auf das bilaterale Verhalten beider Marinen auf See und im seemännischen Umgang mit- oder gegeneinander. Diese Begegnungen waren geprägt von wechselseitigem Interesse und Neugier, seemännischem Können und Besonnenheit, aber auch von Übermut, Draufgängertum und provokativem Verhalten einiger Kommandanten. Mitunter spürte man eine offen zur Schau gestellte militärische Rivalität. Die mit Unterstützung von Marinekameraden in "Ost und West" recherchierten, bis 1990 teilweise verschwiegenen oder in Vergessenheit geratenen Zwischenfälle in den bilateralen Begegnungen auf Hoher See mit wechselseitigen Schuldzuweisungen im Stile des Kalten Krieges vermitteln eine Vorstellung über die Gefahren und möglichen Konflikte, die in diesen Begegnungen in Friedenszeit mitunter lagen.Der historische Abriss zur Herausbildung und Entwicklung beider deutschen Seestreitkräfte von 1950 bis 1990 dient dem besseren Verständnis der Thematik. Thesen zur militärischen Konfrontation von Volksmarine und Bundesmarine sollen zur Diskussion anregen.

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Franz Boas - Kultur, Sprache, Rasse
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Franz Boas (1858 -1942), eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der "Wissenschaft vom Menschen" im frühen 20. Jahrhundert, begründete die Cultural Anthropology in Amerika und etablierte mithin die Anthropologie in den USA als eine akademische Disziplin. Geboren und aufgewachsen in einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Minden, Westfalen, studierte Boas in Heidelberg, Kiel und Bonn Physik, Mathematik und Geographie. 1883/84 begab er sich auf eine geographische Arktisexpedition nach Baffin-Land, welche sein genuines Interesse an Ethnologie und Anthropologie erneut entfachte. Boas emigrierte schließlich in die USA und bekleidete von 1899 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1936 als ordentlicher Professor einen Lehrstuhl für Anthropologie an der Columbia Universität von New York.Die liberal-demokratischen und pazifistischen Ideale seines Elternhauses werden Boas sein Leben lang begleiten und ihn dazu veranlassen, gegen jegliche damalige Rassendiskriminierung wissenschaftlich aufzubegehren. Auch als gesellschaftlich und politisch engagierter Wissenschafter führte er einen oftmals einsamen Kampf für die Rechte der Indianer, der Afroamerikaner und nicht zuletzt für die Rechte der europäischen Immigranten. Beeinflusst von den Ideen Humboldts und der Aufklärung im Allgemeinen, entwickelte Boas seine wissenschaftlichen und philosophischen Perspektiven und Methoden. Als einer der ersten sprach Boas von Kultur(en) im Plural und verabschiedete sich somit von einem essentialistischen Kulturkonzept.Vor allem aber antizipierte Boas die Affinität von (wissenschaftlichem) Rassismus und Evolutionismus, weshalb er die Vorstellung einer universalistischen und linearen kulturellen Evolution zurückwies; insbesondere, wenn das evolutionäre Fortschrittsparadigma auf der allgemeinen und wissenschaftlich nicht fassbaren Idee der Rasse basierte und damit Individualität verneinte. Noch im hohen Alter verwehrte sich Boas gegen den wissenschaftlichen Rassismus und den damit einhergehenden Rassenwahn der Nationalsozialisten in Deutschland und schämte sich dafür, ein "Deutscher" zu sein.

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Stand: 29.11.2020
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Franz Boas - Kultur, Sprache, Rasse
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Franz Boas (1858 -1942), eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der "Wissenschaft vom Menschen" im frühen 20. Jahrhundert, begründete die Cultural Anthropology in Amerika und etablierte mithin die Anthropologie in den USA als eine akademische Disziplin. Geboren und aufgewachsen in einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Minden, Westfalen, studierte Boas in Heidelberg, Kiel und Bonn Physik, Mathematik und Geographie. 1883/84 begab er sich auf eine geographische Arktisexpedition nach Baffin-Land, welche sein genuines Interesse an Ethnologie und Anthropologie erneut entfachte. Boas emigrierte schließlich in die USA und bekleidete von 1899 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1936 als ordentlicher Professor einen Lehrstuhl für Anthropologie an der Columbia Universität von New York.Die liberal-demokratischen und pazifistischen Ideale seines Elternhauses werden Boas sein Leben lang begleiten und ihn dazu veranlassen, gegen jegliche damalige Rassendiskriminierung wissenschaftlich aufzubegehren. Auch als gesellschaftlich und politisch engagierter Wissenschafter führte er einen oftmals einsamen Kampf für die Rechte der Indianer, der Afroamerikaner und nicht zuletzt für die Rechte der europäischen Immigranten. Beeinflusst von den Ideen Humboldts und der Aufklärung im Allgemeinen, entwickelte Boas seine wissenschaftlichen und philosophischen Perspektiven und Methoden. Als einer der ersten sprach Boas von Kultur(en) im Plural und verabschiedete sich somit von einem essentialistischen Kulturkonzept.Vor allem aber antizipierte Boas die Affinität von (wissenschaftlichem) Rassismus und Evolutionismus, weshalb er die Vorstellung einer universalistischen und linearen kulturellen Evolution zurückwies; insbesondere, wenn das evolutionäre Fortschrittsparadigma auf der allgemeinen und wissenschaftlich nicht fassbaren Idee der Rasse basierte und damit Individualität verneinte. Noch im hohen Alter verwehrte sich Boas gegen den wissenschaftlichen Rassismus und den damit einhergehenden Rassenwahn der Nationalsozialisten in Deutschland und schämte sich dafür, ein "Deutscher" zu sein.

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