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Reform an Haupt und Gliedern. Verfassungsreform...
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Prof. Hans-Jürgen Papier, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, feierte seinen 65. Geburtstag, aus diesem Anlass veranstalteten seine Schüler, Prof. Dr. Dr. Wolfgang Durner, Bonn, und Prof. Dr. Franz-Joseph Peine, Frankfurt/Oder, ein Symposium zum Thema Verfassungsreform. Aktuelle Beiträge namhafter Wissenschaftler zum Thema Verfassungsreform im Vorfeld der Föderalismusreform II. Franz-Joseph Peine, Laudatio Hans-Jürgen Papier Wolfgang Durner, Die Idee der "Reform an Haupt und Gliedern": Verfassungsreformen auf Bundesebene 1495 bis 2005Peter-Michael Huber, Die Föderalismusreform I - Versuch einer Bewertung Ferdinand Kirchhof, Die Föderalismusreform II Detlef Merten, Weiterer Reformbedarf im Bundesstaatsrecht Wassilios Skouris, Die Reform der Europäischen Verträge und ihre Anwendung auf die europäische Gerichtsbarkeit Für Staatsrechtler, Europarechtler, Politiker, Bibliotheken, Stiftungen

Anbieter: buecher
Stand: 29.03.2020
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Reform an Haupt und Gliedern. Verfassungsreform...
25,00 € *
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Prof. Hans-Jürgen Papier, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, feierte seinen 65. Geburtstag, aus diesem Anlass veranstalteten seine Schüler, Prof. Dr. Dr. Wolfgang Durner, Bonn, und Prof. Dr. Franz-Joseph Peine, Frankfurt/Oder, ein Symposium zum Thema Verfassungsreform. Aktuelle Beiträge namhafter Wissenschaftler zum Thema Verfassungsreform im Vorfeld der Föderalismusreform II. Franz-Joseph Peine, Laudatio Hans-Jürgen Papier Wolfgang Durner, Die Idee der "Reform an Haupt und Gliedern": Verfassungsreformen auf Bundesebene 1495 bis 2005Peter-Michael Huber, Die Föderalismusreform I - Versuch einer Bewertung Ferdinand Kirchhof, Die Föderalismusreform II Detlef Merten, Weiterer Reformbedarf im Bundesstaatsrecht Wassilios Skouris, Die Reform der Europäischen Verträge und ihre Anwendung auf die europäische Gerichtsbarkeit Für Staatsrechtler, Europarechtler, Politiker, Bibliotheken, Stiftungen

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Das neue Erb- und Verjährungsrecht
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Eine praxisgerechte, übersichtliche Einführung in die neuen Regelungen des Erb- und Verjährungsrechts, die jedem auf dem Gebiet des Erbrechts tätigen Praktiker in seinem Arbeitsalltag geläufig sein müssen.Das Bundesverfassungsgericht hat mit seiner Entscheidung vom 19.April 2005 den Rahmen für Änderungen des Pflichtteilsrechts vorgegeben. Der Bundestag hat schließlich am 2.Juli 2009 die von der Bundesregierung vorgeschlagene Reform des Erb- und Verjährungsrechts verabschiedet, der Bundesrat hat am 18.September zugestimmt. Hauptanliegen der Reform ist die Modernisierung der Pflichtteilentziehungsgründe, wobei die Höhe des Pflichtteils weiterhin die Hälfte des gesetzlichen Erbteils beträgt. Zudem werden die bisher geltenden Stundungsregelungen erweitert. Weiterhin sieht die Reform eine gleitende Ausschlussfrist für den Pflichtteilergänzungsanspruch und eine bessere Honorierung von Pflegeleistungen beim Erbausgleich vor. Ein weiteres Ziel der Reform ist die Abkürzung der Verjährung von familien- und erbrechtlichen Ansprüchen, die zukünftig der Regelverjährung von drei Jahren und nur in Ausnahmefällen der dreißigjährigen Verjährung unterliegen. Dieses Werk stellt die Reform übersichtlich dar. Es bietet dem Rechtsanwalt alle Informationen, die er diesbezüglich zur Bearbeitung seiner Mandate benötigt. Es finden sich zahlreiche Beispiele aus der Anwaltspraxis, Formulierungshilfen sowie eine Übersicht der zur Reform erschienenen Aufsätze , weiterhin eine Synopse mit altem und neuem Recht und die Gesetzesmaterialien . Die Autoren: Thomas Krause ist als Notar in Staßfurt tätig. Ernst Sarres ist Fachanwalt für Erbrecht und Fachanwalt für Familienrecht und arbeitet als Rechtsanwalt in Düsseldorf. Beide sind durch zahlreiche Veröffentlichungen bekannt, u.a. als Mitautoren in der Fachanwaltsreihe von Luchterhand. Aus den Rezensionen: " Die Erläuterungen von Sarres und Krause lassen keine Frage unbeantwortet. ( ) Hervorzuheben sind auch die an der neuen Rechtslage ausgerichteten Muster. ( ) Es kann jedem Notar nur zur Anschaffung empfohlen werden. " (Notar Dr. Maximilian Zimmer, Wernigerode, in: NotBZ 1-2/2010) " Das die Veränderungen der zivilrechtlichen Vorschriften feststellbar und für jeden Praktiker in Kanzlei oder Notariat, aber auch für jeden anderen mit der Materie Befassten praktisch auch umsetzbar sind, ist der Verdienst von Sarres und Krause, die einen Praxisleitfaden vorgelegt haben, der seinen Namen verdient. " (Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: ErbR 1/2010) " Alles in Allem bietet das Werk für Jeden etwas, sowohl für den schnell nach Antworten auf Einzelfragen Suchenden wie auch für solche, welche sich einen tiefer gehenden Einblick in das neue Recht verschaffen wollen. " (Prof. Dr. Claus Ahrens, Wuppertal, in: FuR 1/2010)

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Stand: 29.03.2020
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Das neue Erb- und Verjährungsrecht
35,00 € *
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Eine praxisgerechte, übersichtliche Einführung in die neuen Regelungen des Erb- und Verjährungsrechts, die jedem auf dem Gebiet des Erbrechts tätigen Praktiker in seinem Arbeitsalltag geläufig sein müssen.Das Bundesverfassungsgericht hat mit seiner Entscheidung vom 19.April 2005 den Rahmen für Änderungen des Pflichtteilsrechts vorgegeben. Der Bundestag hat schließlich am 2.Juli 2009 die von der Bundesregierung vorgeschlagene Reform des Erb- und Verjährungsrechts verabschiedet, der Bundesrat hat am 18.September zugestimmt. Hauptanliegen der Reform ist die Modernisierung der Pflichtteilentziehungsgründe, wobei die Höhe des Pflichtteils weiterhin die Hälfte des gesetzlichen Erbteils beträgt. Zudem werden die bisher geltenden Stundungsregelungen erweitert. Weiterhin sieht die Reform eine gleitende Ausschlussfrist für den Pflichtteilergänzungsanspruch und eine bessere Honorierung von Pflegeleistungen beim Erbausgleich vor. Ein weiteres Ziel der Reform ist die Abkürzung der Verjährung von familien- und erbrechtlichen Ansprüchen, die zukünftig der Regelverjährung von drei Jahren und nur in Ausnahmefällen der dreißigjährigen Verjährung unterliegen. Dieses Werk stellt die Reform übersichtlich dar. Es bietet dem Rechtsanwalt alle Informationen, die er diesbezüglich zur Bearbeitung seiner Mandate benötigt. Es finden sich zahlreiche Beispiele aus der Anwaltspraxis, Formulierungshilfen sowie eine Übersicht der zur Reform erschienenen Aufsätze , weiterhin eine Synopse mit altem und neuem Recht und die Gesetzesmaterialien . Die Autoren: Thomas Krause ist als Notar in Staßfurt tätig. Ernst Sarres ist Fachanwalt für Erbrecht und Fachanwalt für Familienrecht und arbeitet als Rechtsanwalt in Düsseldorf. Beide sind durch zahlreiche Veröffentlichungen bekannt, u.a. als Mitautoren in der Fachanwaltsreihe von Luchterhand. Aus den Rezensionen: " Die Erläuterungen von Sarres und Krause lassen keine Frage unbeantwortet. ( ) Hervorzuheben sind auch die an der neuen Rechtslage ausgerichteten Muster. ( ) Es kann jedem Notar nur zur Anschaffung empfohlen werden. " (Notar Dr. Maximilian Zimmer, Wernigerode, in: NotBZ 1-2/2010) " Das die Veränderungen der zivilrechtlichen Vorschriften feststellbar und für jeden Praktiker in Kanzlei oder Notariat, aber auch für jeden anderen mit der Materie Befassten praktisch auch umsetzbar sind, ist der Verdienst von Sarres und Krause, die einen Praxisleitfaden vorgelegt haben, der seinen Namen verdient. " (Rechtsanwalt Dirk Vianden, Bonn, in: ErbR 1/2010) " Alles in Allem bietet das Werk für Jeden etwas, sowohl für den schnell nach Antworten auf Einzelfragen Suchenden wie auch für solche, welche sich einen tiefer gehenden Einblick in das neue Recht verschaffen wollen. " (Prof. Dr. Claus Ahrens, Wuppertal, in: FuR 1/2010)

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Sozialstaat am Scheideweg
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EinführungI. Enttabuisierung und Rationalität in öffentlichen Diskursen.Voraussetzungen für sozialpolitische Strukturreformen1. Tabus in der öffentlichen Meinung2. Forderung der politischen Korrektheit3. Druck der veröffentlichten Meinung und rationaler Diskurs4. Nation und Leitkultur5. Leistungsschwächen in der Bundesrepublik Deutschland6. Sozialer Wandel und demographischer Diskurs7. Bevölkerung und Bevölkerungspolitik8. Lebensformen9. Innere Einheit und Ostdeutschland10. Politische Korrektheit für Minderheiten und Randständige11. Erörterung der Frage der Zuwanderung12. Globalisierungsdiskurs13. ErgebnisII. Neue Kultur des Sozialstaats.Prinzipien und Leitbilder gegen Reformstau1. Eigenverantwortung in solidarischer Ordnung2. Bürgergesellschaft als umfassendes Leitbild politischer Gestaltung3. Gerechtigkeit zwischen den Generationen4. Entstaatlichung, Deregulierung und Flexibilisierung5. Entfaltung der Humanressourcen6. Gestaltungsprinzip der Prävention7. Integration von Randgruppen und Hilfen für sozial SchwacheIII. Gegenwärtige Reformpolitik und notwendige Entscheidungen.Grundlegender Wandel sozialpolitischer Gestaltung1. Erneuerung der gesetzlichen Krankenversicherung2. Umgestaltung der gesetzlichen Rentenversicherung3. Neuordnung der gesetzlichen Pflegeversicherung4. Reform der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung und der Arbeitslosen- und Sozial-hilfeIV. Durchsetzung von Reformen durch Eliten.Verbesserung der Strategien und institutionellen Rahmenbedingungen1. Leistung der Eliten2. Abbau von Besitzständen3. Perspektiven und Argumente für ReformenV. Gefährdung der Demokratie?Demokratische Tradition und Zusammenhalt des GemeinwesensAnmerkungenHeute wird man nicht umhin kommen, festzustellen, dass das gesamte politische System in Deutschland bezüglich grundlegender struktureller Reformen in der Vergangenheit weitgehend versagt hat, vor allem bei der Erneuerung des Sozialstaats, aber auch in vielen anderen Fel-dern wie Wirtschaft, Bildung, Forschung usf. Es ist heute zu einem großen Problemstau gekommen, der vor dem Hintergrund gewachsener Einstellungen, Verhaltensweisen und institutioneller Regelungen von den politischen Akteuren nur mit großen Schwierigkeiten abzubauen ist, vor allem, was die Begründung, Durchsetzung und Akzeptanz sozialpolitischer Innovationen angeht. Es fällt insbesondere schwer, die Reformen als unabdingbare Veränderungen plausibel zu machen und bei der Bevölkerung den Eindruck zu erwecken, dass die Umgestaltung des Sozialstaats auch als Chance zu begreifen ist. Welche kollosalen Meinungskämpfe die Strukturreformer gegen jene, die eine kurzatmige, kurzfristige und nur partielle Reformen ins Auge fassende Politik betrieben haben, heute bestreiten müssen, zeigen die doch recht zurückhaltenden Reformen bzw. Reformansätze von Ex-Bundeskanzler Schröder und die hiergegen mobilisierten Widerstände der Gewerkschaften und in der eigenen Partei, aber auch die Auseinanderset-zungen in den Unionsparteien um die Zukunftsplanung des Sozialen. Protagonisten des „alten“ Sozialstaats wehren sich mit Verve gegen grundlegende Reformvorschläge und -beschlüsse der eigenen Parteien, einige sehen gar durch solche Erneuerungsansätze ihr Lebenswerk zerstört. Entsprechend fallen die Verurteilungen der Umgestalter mit ihrer Einordnung in die feindliche Gruppe der sog. Neoliberalen recht unversöhnlich aus. Viele Kritiker der Vergangenheit meinen allerdings, dass die Geschichte des Sozialstaats in der Bundesrepublik Deutschland aus heutiger Sicht betrachtet nicht mehr einfach als Erfolgsgeschichte beschrieben werden kann, sondern auch und vor allem als Geschichte von Fehlentwicklungen und politischen Versäumnissen, die nunmehr die zentralen Bauelemente sozialstaatlicher Ordnung gefährden und Risiken wie Krise oder Niedergang heraufbeschwören. Weitgehende Reformunwilligkeit, aber auch große Fehlentscheidungen haben zur heutigen prekären Situation geführt: Als Stichworte seien nur genannt die Gestaltung der inneren Einheit in Deutschland, die horrende Staatsverschuldung, die Organisation der Pflegeversicherung im Umlageverfahren, die staatlich geschaf-fenen Möglichkeiten zur Frühverrentung mit riesigen Kosten für die sozialen Systeme, der Verzicht auf eine frühzeitig eingeführte staatlich geförderte kapitalgedeckte Eigenvorsorge fürs Alter, die hohen gesetzlichen Sozialabgaben und Belastungen des Faktors Arbeit, die großen Inflexibilitäten in Wirtschaft und Arbeitswelt und die Defizite in Bildung, Ausbildung, Wissenschaft und Forschung. Reformen müssen sich heute auf Herausforderungen in fast allen Bereichen politischer Gestaltung beziehen, und sie dürfen nicht nur kleinere Reparaturen und Anpassungen beinhalten, sondern grundlegenden strukturellen Wandel, mit allen Konsequenzen für die Politikgestaltung, ihre Durchsetzung und Begründung gegenüber der Bevölkerung. REZENSION Fundamentalkritik am demokratischen System könnte zu vorrevolutionären Zuständen führen Von Ansgar Lange Bonn/Grafschaft – Die Zweifel wachsen, ob der deutsche Sozialstaat auch in Zukunft funktionsfähig bleiben wird. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf unser politisches System haben, denn Demokratie und soziale Marktwirtschaft sind in der Bundesrepublik seit je „siamesische Zwillinge“. Zuletzt beförderte der hysterische Demographie-Thriller „2030 – Aufstand der Alten“ die Befürchtung, bestimmte negative Entwicklungen seien unausweichlich undvon den Politikern nicht steuerbar. „Diese Meinung, die von Demokraten betriebene Politik sei generell in hohem Grade unfähig, kann unter der Voraussetzung sich weiter entwickelnder Enttäuschungen und Ängste zu grundlegender Demokratiefeindlichkeit führen“, schreibt Detlef Grieswelle in seinem Buch „Sozialstaat am Scheideweg“. Die „Lust am Untergang“ sei in Deutschland weit verbreitet. Die linken Revoluzzer in den 60er Jahren erweckten den Eindruck, in diesem Staate ginge alles den Bach hinunter. Kassandra wurde anschließend zum Symbol für linken Alarmismus und Moralismus. Selbstverständlich war die Bundesrepublik vor 20, 30 oder 40 Jahren weit davon entfernt, ein Paradies zu sein. Doch an die Stelle eines rationalen Diskurses traten häufig Emotionalisierung und Moralisierung in Form der Krisen- und Katastrophenbeschwörung. Ironisch erklärten die beiden Publizisten Dirk Maxeiner und Michael Miersch 2006 zum „Jahr der ausgebliebenen Katastrophen“. Denn die Lust am Beschwören des Weltuntergangs in Form von Umweltzerstörung, Kriegen, Vogelgrippen und anderen Katastrophen hat bis heute nicht abgenommen. Die allermeisten Katastrophen sind zum Glück aber auch nicht eingetroffen. Auch heute noch bestimmten Krisen-, Niedergangs- und Katastrophenmetaphern in nicht geringem Maße die intellektuellen Debatten unter Schriftstellern, Wissenschaftlern und Journalisten. Dabei stünden nicht mehr die so genannten Großrisiken, die die Fortexistenz der ganzen Welt in Frage stellten, im Zentrum, „sondern der Blick richtet sich auf zahlreiche Trends des Niedergangs in der Bundesrepublik Deutschland und hier auf defizitäre Entwicklungen vor allem in den sozio-ökonomischen Sektoren wie Wirtschaft, Arbeitswelt, soziale Sicherung, Bildung, Wissenschaft und Technik“. Der Glaube an politische Alternativen durch Wahl und Machtwechsel sei gering, bestenfalls erhoffe man sich ein besseres Handling. Pessimismus legt sich wie Mehltau auf das Land: Viele Rentner, Arbeitnehmer, mittelständische Selbständige und jungen Menschen werden von Zukunftsängsten erfasst. Grieswelle warnt: „Für die Bürger der Bundesrepublik bedeutet dies, dass jener Staat, den sie als Sozialstaat bejaht haben, nunmehr Gefahr läuft, als Gefahrenquelle abgelehnt zu werden.(.)Ein heutiger Nostradamus würde höchstwahrscheinlich für die Beschreibung der Zukunft der Bundesrepublik Deutschland in Metaphern der Dekadenz Prophezeiungen machen, aber die wesentlichen Aporien und Gravamina können durch pragmatische politische Vernunft bewältigt werden, es bedarf nicht eines apokalyptischen Niedergangs, damit der Phönix sich aus der Asche erheben kann.“ Wie könnte unser Gemeinwesen aber wieder zu neuer Reformlust finden? Dazu brauchen wir – so der Autor – einen Konsens der Gesellschaft in vielen Grundfragen. Grieswelle nennt Beispiele: die Wiederentdeckung und Hochschätzung der Familie als grundlegender Lebensform der Gesellschaft, Eindämmung der Tendenzen zur Ego-Gesellschaft, stärkere Gewichtung von Leistung, Eigeninitiative und Selbständigkeit gegenüber Versorgung, sozialer Verteilung und Betreuung, zunehmende Skepsis gegenüber der Allmacht und Allzuständigkeit des Staates, stärkeres Bewusstsein für soziale Identitäten wie Heimat, Region, Nation als gemeinschaftsstiftende Kräfte, wachsende Bedeutung von Religion und Kirche im öffentlichen Diskurs etc. Die Alternative: Wenn das Unbehagen an unserer Gesellschaftsform und Kultur anwachse, könne daraus durchaus eine Fundamentalkritik erwachsen mit daraus resultierenden „großen Legitimationsproblemen des Bestehenden und vorrevolutionären Situationen“. Für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft könnte ganz entscheidend sein, so schließt Grieswelle sein lesenswertes Buch, inwieweit die beschriebenen Konsensressourcen zur Verfügung stehen. Detlef Grieswelle: Sozialstaat am Scheideweg.Notwendigkeit struktureller Reformen. Vektor-Verlag: Grafschaft 2006, 298 Seiten, 28 Euro.

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Reform an Haupt und Gliedern. Verfassungsreform...
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Prof. Hans-Jürgen Papier, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, feierte seinen 65. Geburtstag, aus diesem Anlass veranstalteten seine Schüler, Prof. Dr. Dr. Wolfgang Durner, Bonn, und Prof. Dr. Franz-Joseph Peine, Frankfurt/Oder, ein Symposium zum Thema Verfassungsreform.Aktuelle Beiträge namhafter Wissenschaftler zum Thema Verfassungsreform im Vorfeld der Föderalismusreform II.Franz-Joseph Peine, Laudatio Hans-Jürgen PapierWolfgang Durner, Die Idee der "Reform an Haupt und Gliedern": Verfassungsreformen auf Bundesebene 1495 bis 2005Peter-Michael Huber, Die Föderalismusreform I - Versuch einer BewertungFerdinand Kirchhof, Die Föderalismusreform IIDetlef Merten, Weiterer Reformbedarf im BundesstaatsrechtWassilios Skouris, Die Reform der Europäischen Verträge und ihre Anwendung auf die europäische GerichtsbarkeitFür Staatsrechtler, Europarechtler, Politiker, Bibliotheken, Stiftungen

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Geschichte der Stadt Köln, 13 Bde., Hld, zur Su...
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Die Historische Gesellschaft Köln e.V. gibt die große wissenschaftliche und allgemeinverständliche Kölner Stadtgeschichte in 13 Bänden heraus. Damit wird der seit Jahrzehnten immer wieder öffentlich formulierte Wunsch, eine wissenschaftlich fundierte, aus der Forschung gewachsene und gut lesbare Darstellung der 2000jährigen Stadtgeschichte zu besitzen, in den kommenden zehn Jahren im Greven Verlag Köln erfüllt. In 13 Bänden stellen international renommierte Historiker die Entwicklung des politischen Gemeinwesens dar, das sich stets seiner eigenen 2000 Jahre alten Identität bewusst war.Die Bände erscheinen in loser Reihenfolge (bis 2013).Als wissenschaftlichen Herausgeber gewann die Historische Gesellschaft den langjährigen Leiter des Historischen Archivs der Stadt Köln Professor Dr. Hugo Stehkämper.Band 1:Köln in römischer Zeit.Geschichte einer Stadt im Rahmendes Imperium RomanumWerner Eck, Kölnbereits erschienen,Band 2:Köln im Frühmittelalter.Mitte 5. Jh. - 1074/75Von der fränkischen Epoche zur erzbischöflichen HerrschaftHeribert Müller, Frankfurt am Main, Band 3:Köln im Hochmittelalter. 1074/75 - 1288Entstehung und Aufstieg der bürgerschaftlichen StadtHugo Stehkämper, Köln, Band 4:Köln im Spätmittelalter.1288 - 1512/13Wolfgang Herborn, Bonn, Band 5:Köln im Zeitalter von Reformation und Katholischer Reform. 1512/13 - 1610Gérald Chaix, Straßburg,Band 6:Köln in einem eisernen Zeitalter. 1610 - 1686Hans-Wolfgang Bergerhausen, Würzburg,Band 7:Köln im 18. Jahrhundert. 1686 - 1794 Gerd Schwerhoff, Dresden, Band 8:Köln von der französischen zur preußischen Herrschaft. 1794 - 1815Klaus Müller, Düsseldorfbereits erschienen,Band 9:Köln in preußischer Zeit.1815 - 1871Jürgen Herres, Berlin,Band 10:Köln im Kaiserreich. 1871 - 1918Thomas Mergel, Berlin,Band 11:Köln in der Weimarer Zeit. 1918 - 1933Kriegsfolgen - Aufbau - WirtschaftskriseGünther Schulz, Bonn,Band 12:Köln in der Zeit des Nationalsozialismus. 1933 - 1945Horst Matzerath, Kölnerscheint Oktober 2009,Band 13:Köln seit 1945Werner Schäfke, Köln

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(Behavioral) Law and Economics im europäischen ...
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Die Rechtsprechung des EuGHs zu Art. 102 AEUV steht in der Kritik, durch die Formulierung starrer Regeln dem Wettbewerb zum Teil eher zu schaden als zu nützen. Zugleich erweisen sich bisherige Versuche einer Ökonomisierung weitgehend als kaum praktikabel.Am Beispiel der Zielrabatte, die gewährt werden, falls der Käufer innerhalb einer bestimmten Zeit ein bestimmtes Abnahmeziel erreicht, zeigt der Autor, dass Rechtssicherheit und Ökonomisierung nicht notwendig im Widerspruch stehen. Aus der ökonomischen Literatur destilliert er einfache Voraussetzungen, bei deren Vorliegen die Missbräuchlichkeit von Zielrabatten vermutet werden kann. Die Vermutungsregel erhöht die Rechtssicherheit im Vergleich zu einer einzelfallbezogenen Effizienzanalyse und den Wettbewerbsschutz im Vergleich zu einem rein formalen Ansatz. Das Werk legt die Grundlagen der ökonomischen Analyse verständlich offen und setzt den Leser so in Stand, die gefundene Vermutungsregel souverän anzuwenden.Die Untersuchung richtet sich an Praktiker und Wissenschaftler, die im Bereich des Missbrauchsrechts und seiner Reform arbeiten.Der Autor ist Research Fellow am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn.

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Wirtschaftsreformen und neue Entwicklungsstrate...
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In ihren Beiträgen zum II. Aachener China-Symposium analysieren Wissenschaftler, Vertreter der deutschen Wirtschaft, des Bundesministeriums für Wirtschaft und der Chinesischen Botschaft in Bonn die wirtschaftspolitische Entwicklung Chinas während der letzten Jahre. Neben Analysen der wirtschaftlichen Entwicklung und der Reform der Planwirtschaft, des chinesischen Betriebsmanagements, der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen, der Rolle der Wirtschaftssonderzonen und des Aussenhandels stehen auch Fragen nach den Entwicklungsperspektiven der gegenwärtigen Reformpolitik im Mittelpunkt. Ergänzt werden diese Beiträge durch einen umfangreichen Dokumenten-Teil, in dem u.a. die wichtigsten Wirtschaftsgesetze der Volksrepublik China in deutscher Übersetzung zu finden sind.

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