Angebote zu "Moralische" (31 Treffer)

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Rausch
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Seit jeher nimmt die Menschheit berauschende Getränke und Substanzen zu sich. Daneben gibt es in nahezu allen Religionen meditative Techniken, mit denen man sich in einen tranceartigen oder ekstatischen Zustand versetzen und so dem Göttlichen annähern kann. Dennoch sind Rausch, Trance und Ekstase in vielen Gesellschaften ein Tabu, es sei denn, sie werden in einem eng umgrenzten sozialen Raum wie in Nachtclubs ausgelebt oder in der Kunst, Musik oder Literatur für kulturproduktiv erklärt. Unter Juristen, Pädagogen und Medizinern wird das Recht auf Rausch kontrovers diskutiert. Befürworter verweisen gerne auf religiöse Grundlagen des Rauschs, Gegner auf die moralische Pflicht zur Nüchternheit.Eine Ringvorlesung an der Universität Bonn hat die Ambivalenz des "Rausches" aus interdisziplinärer Sicht beleuchtet - als religiöses, psychisches, soziales, juristisches und kulturgeschichtliches Phänomen. Die Ergebnisse dieser aufsehenerregenden Vorlesungsreihe sind im vorliegenden Band dokumentiert.Mit Beiträgen vonClemens Albrecht, Christoph Antweiler, Andreas Bell, Walter Bruchhausen, Robert Feustel, Dorothee Gall, Albert Gerhards, Tobias Janz, Jörg Kinzig, Wolfram Kinzig, Alexandra Philipsen, Irmgard Rüsenberg, Markus Saur, Jochen Sautermeister, Detlef Siegfried, Christoph Schreier, Birgitta Sträter, Nathalie Thies.

Anbieter: buecher
Stand: 30.11.2020
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Rausch
53,50 € *
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Seit jeher nimmt die Menschheit berauschende Getränke und Substanzen zu sich. Daneben gibt es in nahezu allen Religionen meditative Techniken, mit denen man sich in einen tranceartigen oder ekstatischen Zustand versetzen und so dem Göttlichen annähern kann. Dennoch sind Rausch, Trance und Ekstase in vielen Gesellschaften ein Tabu, es sei denn, sie werden in einem eng umgrenzten sozialen Raum wie in Nachtclubs ausgelebt oder in der Kunst, Musik oder Literatur für kulturproduktiv erklärt. Unter Juristen, Pädagogen und Medizinern wird das Recht auf Rausch kontrovers diskutiert. Befürworter verweisen gerne auf religiöse Grundlagen des Rauschs, Gegner auf die moralische Pflicht zur Nüchternheit.Eine Ringvorlesung an der Universität Bonn hat die Ambivalenz des "Rausches" aus interdisziplinärer Sicht beleuchtet - als religiöses, psychisches, soziales, juristisches und kulturgeschichtliches Phänomen. Die Ergebnisse dieser aufsehenerregenden Vorlesungsreihe sind im vorliegenden Band dokumentiert.Mit Beiträgen vonClemens Albrecht, Christoph Antweiler, Andreas Bell, Walter Bruchhausen, Robert Feustel, Dorothee Gall, Albert Gerhards, Tobias Janz, Jörg Kinzig, Wolfram Kinzig, Alexandra Philipsen, Irmgard Rüsenberg, Markus Saur, Jochen Sautermeister, Detlef Siegfried, Christoph Schreier, Birgitta Sträter, Nathalie Thies.

Anbieter: buecher
Stand: 30.11.2020
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Nationalsozialistisches Strafrecht
39,00 € *
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Diese innovative Studie versteht das nationalsozialistische Strafrecht - in Übereinstimmung mit Kontinuitäts- und Radikalisierungsthese - als rassistisch (antisemitisch), völkisch ("germanisch") und totalitär ausgerichtete Fortschreibung der autoritären und antiliberalen Tendenzen des deutschen Strafrechts der Jahrhundertwende und der Weimarer Republik. Dies wird durch die systematisch-analytische Aufbereitung der Texte relevanter Autoren belegt, wobei es primär um die - für sich selbst sprechenden - Texte, nicht die moralische Beurteilung ihrer Verfasser geht. Dabei werden auch Erkenntnisse zur Rezeption des deutschen (NS-)Strafrechts in Lateinamerika mitgeteilt. Die besagte Kontinuität existierte nicht nur rückwärtsgewandt (post-Weimar), sondern auch zukunftsgerichtet (Bonner Republik). Kurzum, das NS-Strafrecht kam weder aus dem Nichts noch ist es nach 1945 völlig verschwunden. Der zeitgenössische Versuch der identitären Rekonstruktion des germanischen Mythos durch die sog. "neue Rechte" schließt daran nahtlos an. "alles ... ungeheuer spannend ... viel neues Material ... In der Sache stimme ich ... durchgehend zu, insbesondere auch bei der Behandlung des Neukantianismus."Prof. (em.). Dr. Dr. h.c. mult. Claus Roxin, München "großartiges Buch .... Materialreichtum und Sicherheit der Beurteilungen beeindruckend"Prof. (em.) Dr. Dr. h.c. mult. Günther Jakobs, Bonn "Eine höchst beeindruckende Leistung, die sowohl ungewöhnlich tiefe Einblicke in das nationalsozialistische (Un-)Rechtsdenken eröffnet als auch ungemein breite Vertrautheit mit der lateinamerikanischen Strafrechtsdoktrin erkennen lässt."Prof. (em.) Dr. Dr. h.c. mult. Albin Eser, M.C.J., Freiburg i. Br. "... ein gehaltvolles Buch, das für die Bestimmung des Gegenstandes der modernen Strafrechtswissenschaft wichtig ist, jedenfalls werden sollte. Die vorherrschende Meinung und die übliche Arbeitsweise im Strafrecht wird Mühe haben, die Themen aufzunehmen, die hier mit Klarheit ausformuliert wird. ... höchst informative Auseinandersetzung mit Zaffaronis Ansichten und dabei ohne jeden vorwurfsvollen Ton ..."Prof. (em.) Dr. Wolfgang Naucke, Frankfurt am Main "ein gelungenes Werk, von dem ich sehr profitiert habe"Prof. (em.) Dr. Dr. h.c. Franz Streng, Uni Erlangen Nürnberg "Beeindruckend... Ein solches Buch zu dieser Zeit empfinde ich als Glücksfall. Entschieden wird der Gegenwartsbezug herausgestellt. Damit wird gleichermaßen entschieden Tendenzen entgegengetreten, das Thema der Strafrechtsgeschichte zu überantworten. Dem Materialreichtum der Schrift wird sich niemand entziehen können."Prof. (em.) Dr. Klaus Marxen, Berlin"Die überaus materialreiche Schrift öffnet die Augen für die Kontinuität des Strafrechts in den Jahren vor, während und nach dem Ende des Nationalsozialismus. Sie zeigt zugleich die - durchaus aktuellen - Gefahren, die von einer Ent-Rationalisierung des Strafrechts und von dem Postulat einer vagen Gemeinschaftsethik als dessen vermeintlicher Grundlage ausgehen."Prof. (em.) Dr. Thomas Weigend, Köln

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Stand: 30.11.2020
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Nationalsozialistisches Strafrecht
40,10 € *
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Diese innovative Studie versteht das nationalsozialistische Strafrecht - in Übereinstimmung mit Kontinuitäts- und Radikalisierungsthese - als rassistisch (antisemitisch), völkisch ("germanisch") und totalitär ausgerichtete Fortschreibung der autoritären und antiliberalen Tendenzen des deutschen Strafrechts der Jahrhundertwende und der Weimarer Republik. Dies wird durch die systematisch-analytische Aufbereitung der Texte relevanter Autoren belegt, wobei es primär um die - für sich selbst sprechenden - Texte, nicht die moralische Beurteilung ihrer Verfasser geht. Dabei werden auch Erkenntnisse zur Rezeption des deutschen (NS-)Strafrechts in Lateinamerika mitgeteilt. Die besagte Kontinuität existierte nicht nur rückwärtsgewandt (post-Weimar), sondern auch zukunftsgerichtet (Bonner Republik). Kurzum, das NS-Strafrecht kam weder aus dem Nichts noch ist es nach 1945 völlig verschwunden. Der zeitgenössische Versuch der identitären Rekonstruktion des germanischen Mythos durch die sog. "neue Rechte" schließt daran nahtlos an. "alles ... ungeheuer spannend ... viel neues Material ... In der Sache stimme ich ... durchgehend zu, insbesondere auch bei der Behandlung des Neukantianismus."Prof. (em.). Dr. Dr. h.c. mult. Claus Roxin, München "großartiges Buch .... Materialreichtum und Sicherheit der Beurteilungen beeindruckend"Prof. (em.) Dr. Dr. h.c. mult. Günther Jakobs, Bonn "Eine höchst beeindruckende Leistung, die sowohl ungewöhnlich tiefe Einblicke in das nationalsozialistische (Un-)Rechtsdenken eröffnet als auch ungemein breite Vertrautheit mit der lateinamerikanischen Strafrechtsdoktrin erkennen lässt."Prof. (em.) Dr. Dr. h.c. mult. Albin Eser, M.C.J., Freiburg i. Br. "... ein gehaltvolles Buch, das für die Bestimmung des Gegenstandes der modernen Strafrechtswissenschaft wichtig ist, jedenfalls werden sollte. Die vorherrschende Meinung und die übliche Arbeitsweise im Strafrecht wird Mühe haben, die Themen aufzunehmen, die hier mit Klarheit ausformuliert wird. ... höchst informative Auseinandersetzung mit Zaffaronis Ansichten und dabei ohne jeden vorwurfsvollen Ton ..."Prof. (em.) Dr. Wolfgang Naucke, Frankfurt am Main "ein gelungenes Werk, von dem ich sehr profitiert habe"Prof. (em.) Dr. Dr. h.c. Franz Streng, Uni Erlangen Nürnberg "Beeindruckend... Ein solches Buch zu dieser Zeit empfinde ich als Glücksfall. Entschieden wird der Gegenwartsbezug herausgestellt. Damit wird gleichermaßen entschieden Tendenzen entgegengetreten, das Thema der Strafrechtsgeschichte zu überantworten. Dem Materialreichtum der Schrift wird sich niemand entziehen können."Prof. (em.) Dr. Klaus Marxen, Berlin"Die überaus materialreiche Schrift öffnet die Augen für die Kontinuität des Strafrechts in den Jahren vor, während und nach dem Ende des Nationalsozialismus. Sie zeigt zugleich die - durchaus aktuellen - Gefahren, die von einer Ent-Rationalisierung des Strafrechts und von dem Postulat einer vagen Gemeinschaftsethik als dessen vermeintlicher Grundlage ausgehen."Prof. (em.) Dr. Thomas Weigend, Köln

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Stand: 30.11.2020
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Der Einfluss von Corporate Social Responsibilit...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing, Note: 1,7, Internationale Fachhochschule Bad Honnef - Bonn (Marketingmanagement), Sprache: Deutsch, Abstract: Unternehmen stehen in der heutigen Zeit neben dem Erhalt der Wirtschaftlichkeit und dem Erzielen von Gewinnen einem weiteren Faktor, nämlich der sozialen Verantwortung für Mensch, Umwelt und Moral, gegenüber. Die Zusammenhänge der Corporate Social Responsibility (CSR) und der Corporate Financial Performance (CFP) sind bereits seit einigen Jahren ein stark diskutiertes Thema in diversen Wirtschafts-, Ethik- und Fachstudien sowie verschiedenen Untersuchungen und Fachschriften. Politik und Wirtschaft stellen sich darauf ein und implementieren Strategien, die pro-moralische Anreize schaffen und auf Unternehmensseite dem steigenden Interesse an sozialer Verantwortung nachkommen sollen. Einer Umfrage der Dr. Grieger & Cie. Marktforschung (2016) nach ist ein Großteil der Kunden bereit, mehr für Produkte auszugeben, die aus sozial engagierten Unternehmen kommen und gleichwertig mit denen von rein profitorientierten Unternehmen sind.Aus ökonomischer Sichtweise gilt es zu bewerten, ob sich das Engagement in soziale Projekte lohnt und inwiefern die Beziehung zwischen CSR und CFP durch verschiedene Aspekte beeinflusst und bestimmt werden kann.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.11.2020
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Nationalsozialistisches Strafrecht
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Diese innovative Studie versteht das nationalsozialistische Strafrecht - in Übereinstimmung mit Kontinuitäts- und Radikalisierungsthese - als rassistisch (antisemitisch), völkisch ("germanisch") und totalitär ausgerichtete Fortschreibung der autoritären und antiliberalen Tendenzen des deutschen Strafrechts der Jahrhundertwende und der Weimarer Republik. Dies wird durch die systematisch-analytische Aufbereitung der Texte relevanter Autoren belegt, wobei es primär um die - für sich selbst sprechenden - Texte, nicht die moralische Beurteilung ihrer Verfasser geht. Dabei werden auch Erkenntnisse zur Rezeption des deutschen (NS-)Strafrechts in Lateinamerika mitgeteilt. Die besagte Kontinuität existierte nicht nur rückwärtsgewandt (post-Weimar), sondern auch zukunftsgerichtet (Bonner Republik). Kurzum, das NS-Strafrecht kam weder aus dem Nichts noch ist es nach 1945 völlig verschwunden. Der zeitgenössische Versuch der identitären Rekonstruktion des germanischen Mythos durch die sog. "neue Rechte" schließt daran nahtlos an. "alles ... ungeheuer spannend ... viel neues Material ... In der Sache stimme ich ... durchgehend zu, insbesondere auch bei der Behandlung des Neukantianismus."Prof. (em.). Dr. Dr. h.c. mult. Claus Roxin, München "großartiges Buch .... Materialreichtum und Sicherheit der Beurteilungen beeindruckend"Prof. (em.) Dr. Dr. h.c. mult. Günther Jakobs, Bonn "Eine höchst beeindruckende Leistung, die sowohl ungewöhnlich tiefe Einblicke in das nationalsozialistische (Un-)Rechtsdenken eröffnet als auch ungemein breite Vertrautheit mit der lateinamerikanischen Strafrechtsdoktrin erkennen lässt."Prof. (em.) Dr. Dr. h.c. mult. Albin Eser, M.C.J., Freiburg i. Br. "... ein gehaltvolles Buch, das für die Bestimmung des Gegenstandes der modernen Strafrechtswissenschaft wichtig ist, jedenfalls werden sollte. Die vorherrschende Meinung und die übliche Arbeitsweise im Strafrecht wird Mühe haben, die Themen aufzunehmen, die hier mit Klarheit ausformuliert wird. ... höchst informative Auseinandersetzung mit Zaffaronis Ansichten und dabei ohne jeden vorwurfsvollen Ton ..."Prof. (em.) Dr. Wolfgang Naucke, Frankfurt am Main "ein gelungenes Werk, von dem ich sehr profitiert habe"Prof. (em.) Dr. Dr. h.c. Franz Streng, Uni Erlangen Nürnberg "Beeindruckend... Ein solches Buch zu dieser Zeit empfinde ich als Glücksfall. Entschieden wird der Gegenwartsbezug herausgestellt. Damit wird gleichermaßen entschieden Tendenzen entgegengetreten, das Thema der Strafrechtsgeschichte zu überantworten. Dem Materialreichtum der Schrift wird sich niemand entziehen können."Prof. (em.) Dr. Klaus Marxen, Berlin"Die überaus materialreiche Schrift öffnet die Augen für die Kontinuität des Strafrechts in den Jahren vor, während und nach dem Ende des Nationalsozialismus. Sie zeigt zugleich die - durchaus aktuellen - Gefahren, die von einer Ent-Rationalisierung des Strafrechts und von dem Postulat einer vagen Gemeinschaftsethik als dessen vermeintlicher Grundlage ausgehen."Prof. (em.) Dr. Thomas Weigend, Köln

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Stand: 30.11.2020
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Reise durch das Alte Testament. Bd.1
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Dieses Buch ist Band I einer dreigeteilten spannenden Lese- und Bilderreise durch das Alte Testament für Kinder und Erwachsene. Die Grundüberzeugung der „Reise“: Wer das Neue Testament verstehen will, muss das Alte kennen. Schwerpunkt der Textauswahl in Band I sind Geschichten aus dem Buch Genesis. Vorwissen ist nicht erforderlich. Unter oder neben den Texten stehen verständliche theologische Erklärungen für den erwachsenen Leser. Für die Kinder gibt es Hinweise zu den Bildern. Leitende pädagogische Idee ist die Erkenntnis, dass Bilder einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des Glaubens unserer Kinder haben können. Was wir früh gesehen haben, prägt sich tief ein, manchmal sogar ein Leben lang. Wenn unsere Kinder von Anfang an biblische Inhalte über künstlerisch wertvolle Bilder aufnehmen, kann später ihr Gottesbild so vielfältig, weit und staunenswert wie die Bilder sein, die sie gesehen haben. Die über 130 gezeigten Kunstwerke sind in höchster Druckqualität abgebildet.Band II der „Reise“ mit dem Untertitel „Geschichten von Königen, Richtern und Propheten“ (ISBN 978-3-9815308-2-7) erscheint am 18. April 2017.Rezensionen:Bernhard Hartmann, in: General-Anzeiger Bonn, 30./31. März 2013, Das Magazin am Wochenende, S. 10:Biblische KunstDie Autorin Suzanne Lier lädt in ihrem neuen Buch ein zu einer „Reise durch das Alte Testament“Von Bernhard Hartmann„Im Anfang, als Gott begann Himmel und Erde zu erschaffen, war die Erde wüst und leer. Finsternis lag über der Urflut, und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.“Mit diesen Worten beginnt der Schöpfungsbericht im Buch Genesis der Bibel. Und mit ihm Suzanne Liers wunderschöner Band „Reise durch das Alte Testament“. Die Reise, zu der die Autorin ihre Leser einlädt, bietet viele Facetten und Perspektiven. Liers möchte die Augen öffnen für die Tiefe und die Schönheit des Bibeltextes.Die kenntnisreichen Kommentare und die Bilder mit biblischen Motiven aus ganz unterschiedlichen Kunstepochen, die den Weg der Erzählungen säumen, machen das Werk zu einem spannenden Lesebuch für die ganze Familie, was Suzanne Lier auch ausdrücklich intendiert. In zwei Vorworten, eines für Kinder und eines für die Erwachsenen, legt sie dar, was sie mit dieser Ausgabe bewirken möchte.Ihr geht es um eine Rehabilitation des Alten Testamentes. „Die wunderbare Musik der EINEN christlichen Bibel kann nur erklingen, wenn das Alte Testament der Resonanzboden für das Neue ist“, schreibt sie. Dass Lier statt deslandläufigen das Begriffspaar Erstes und Zweites Testament wählt, ist eine logische Konsequenz aus ihrer Argumentation. Denn alt im Sinne von veraltet erscheint ihr an den früheren Schriften nichts.Die in der christlichen Kultur ausgeprägte geringere Wertschätzung des Alten Testamentes gegenüber dem Neuen hat Gründe, die auf der Hand liegen. Das Neue Testament ist schließlich die Basis, auf der das Christentum ruht. Bis heute weckt der Begriff „alttestamentarisch“ bei vielen Menschen einige unschöne Assoziationen – die Beschreibung des Schöpfers als Gott der Rache etwa.Nicht von ungefähr sind die volkstümlich gewordenen Worte „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, die ihren Ursprung im zweiten Buch Mose haben, beinahe zu einem Synonym für eine unerbittlich strenge ethisch-moralische Haltung geworden, die sich aus einem freilich sehr klischeebehafteten, oberflächlichen Verständnis der Alten Schrift nährt. In Wirklichkeit will die im zweiten Buch Mose niedergeschriebene Talionsformel („Auge für Auge“) Rache als Reaktion auf ein erlittenes Unrecht eher verhindern und soll ihrem Ursprung nach einer angemessenen Schadensregulierung dienen. Eine tiefer gehende Kenntnis der Schrift ist schon allein deshalb so wichtig, weil gerade in rechtsextremen Kreisen das Bild des „alttestamentarischen“ rachsüchtigen Gottes schon immer dazu missbraucht wurde, antisemitische Ressentiments zu schüren. Suzanne Lier meidet in ihrem Buch den Begriff „alttestamentarisch“ denn auch und zieht, wie in der Theologie üblich, das Wort „alttestamentlich“ vor. Eine der bekanntesten und zentralen Stellen aus dem Alten Testament handelt von den Gesetzestafeln und den zehn Geboten, die Moses nach der Flucht des Volkes Israel aus Ägypten auf dem Berg Sinai erhielt. Die Szene ist durchaus geheimnisvoll, fast unheimlich. Denn einerseits offenbart sich Gott hier seinem auserwählten Volk, andererseits aber tut er es verhüllt in einer Wolke. Nachdem Gott die zehn Gebote verkündet hat, erlebt das Volk, „wie es donnerte und blitzte, wie Hörner erklangen und der Berg rauchte“. Verständlich, dass die Israeliten ängstlich reagierten.Gerade für Kinder gibt es hier natürlich eine Menge Erklärungsbedarf. Warum macht Gott dem auserwählten Volk Angst? Warum findet er keinen anderen Weg, seine Liebe zu zeigen, so wie es Eltern an ihren Kindern tun? Suzanne Lier versucht, den Kindern in ihren Kommentaren, die sich sowohl auf den Bibeltext als auch auf die Kunst beziehen, die Scheu zu nehmen.Die zehn Gebote illustriert sie mit einer Darstellung aus dem 16. Jahrhundert durch Lucas Cranach dem Älteren. „Lass dich von der strengen Formulierung 'Du sollst' nicht einschüchtern“, beschwichtigt Lier die jungen Leser und Zuhörer. „Die Gebote wollen dich nicht einengen, sondern dir sagen: Wenn du dich an sie hältst, wird es dir gut gehen!“Dann erläutert die Autorin in knappen, anschaulichen Worten die Cranach-Bilderfolge. Auf der nächsten Seite des Buches findet sich ergänzend eine Darstellung der Offenbarung am Berg Sinai aus einem aus Süddeutschland stammenden jüdischen Gebetbuch des 14. Jahrhunderts, das sich – anders als Cranach – streng an das Bilderverbot hält: Gott ist hier nicht zu sehen, auch die Frauen werden nicht realistisch dargestellt, sondern mit Tiergesichtern, was möglicherweise auf ein Verbot aus jener Zeit zurückgeht, Frauen zu malen. Man habe sie deshalb ein wenig verändert, um sie trotzdem darstellen zu können, schreibt Lier.Dieser Dialog aus Bibeltext und Kunst ist eine große Stärke des Buches. Die Bilder sprechen unmittelbar an und repräsentieren ganz nebenbei das wandelnde Verständnis des Bibeltextes durch die Jahrhunderte. Neben vielen Darstellungen alter Kunst finden natürlich auch Werke neueren Datums Eingang, wie etwa Jakob Steinhardts ausdrucksstarkes Ölgemälde „Übergang übers Rote Meer (Pharaos Untergang)“ aus dem Jahr 1911. Die Figuren sehen aus wie die des spanischen Malers El Greco, den Steinhardt sehr bewundert habe, schreibt Lier. Die Befreiung sei für das Volk Israel das wichtigste Erlebnis überhaupt: „Von nun an werden sie ihren Gott mit anderen Augen sehen. Gott ist jetzt nicht 'nur' der Schöpfer von Himmel und Erde, sondern zugleich auch der Befreier aller Unterdrückten und Armen!“Den zentralen Bibeltext hat Suzanne Lier auf der Grundlage der katholischen Einheitsübersetzung und unter Berücksichtigung weiterer Übersetzungen neu verfasst, um die Lektüre anschaulicher und leichter lesbar zu machen, was auch gelingt. Gewidmet hat die in Bad Honnef lebende Autorin die „Reise durch das Alte Testament“, die zunächst die fünf Bücher Mose umfasst, ihren fünf Kindern. Um ihr ambitioniertes Projekt, dem weitere Veröffentlichungen folgen sollen, zu realisieren, hat die 55-Jährige sogar den eigenen Verlag Bibel & Kunst gegründet, in dem auch die englischsprachige Übersetzung des Buches erscheint.Werner Trutwin, in: Christ in der Gegenwart 22/2013, 2. Juni 2013, und in: Borromäusverein/Medienprofile Jg.58/2013, Heft 4, Auszeichnung des Buchs als "Religiöses Kinderbuch des Monats August 2013"Die Autorin, Mutter von fünf Kindern, stellt sich alsReiseleiterin durch das Alte Testament vor.Eingeladen sind Kinder ab 5 Jahre, Jugendliche und ihre Eltern. Selbst begeistertvon den biblischen Texten möchte sie, dass ihre Freude an diesem ersten Teil derBibel auf ihre Weggefährten überspringt. Dass ihr dies überzeugend gelingt, liegtan der durchdachten Anlage ihres Buches. Die ausgewählten Texte sind den fünfBüchern der Tora entnommen, erstrecken sich also von der Genesis bis zumDeuteronomium, d. h. von den beiden Schöpfungsberichten über die Sintflut, denTurmbau zu Babel, Abraham, Isaak und Jakob sowie deren Frauen, bis zurLandnahme und zum Tod des Mose. Die Bibeltexte werden gut eingeleitet undsind so ausgewählt, dass sie den Horizont der Leser nicht überfordern. Oft sind sieauch für das Verständnis des Neuen Testaments grundlegend. VieleErläuterungen - durchwegs auf der Höhe heutiger Exegese - wenden sich an dieErwachsenen, die sich in der Bibel nicht so gut auskennen, aber hier wichtigeInformationen finden, wenn sie die Texte ihren Kindern vorlesen und erklären.Besonders auffällig ist die hohe Qualität der vielen Bilder, die nicht eigens"kinderorientiert" für dieses Buch angefertigt wurden, sondern aus dem Fundus derjüdischen und christlichen Kunst stammen. Die meisten Bilder werden für dieKinder kurz erläutert oder durch kleine Aufgaben erschlossen. - Das sympathischeund kompetente Buch, dessen Nachfolgebände schon angekündigt sind, wird allenEltern und Religionslehrer/innen bestens empfohlen, kann aber auch von allenLesern, die sich ihrer alttestamentlichen Defizite bewusst sind, mit großem Gewinnbenutzt werden. Anke von Legat, in: UK- Unsere Kirche, Evangelische Zeitung für Westfalen und Lippe, Nr. 39, 22. September 2013, S. 13Entdeckungsreise mit BildernREZENSIONDer aufwendig gestaltete Bildband „Reise durch das Alte Testament“ von Suzanne Lier lädt Kinder und Erwachsene dazu ein, sich gemeinsam biblischen Geschichten zu widmenVON ANKE VON LEGATDiese Buch hat gleich zwei Vorworte: eines für Kinder und eines für Erwachsene. Ungewöhnlich – aber folgerichtig. Denn die Autorin Suzanne Lier wendet sich mit dem aufwendig gestalteten Buch „Reise durch das Alte Testament“ ausdrücklich an Familien: Erwachsene und Kinder sollen sich gemeinsam das Buch anschauen und anhand von Bildern aus der Kunst und kurzen Texten die Geschichten des Alten Testaments entdecken.Diese Einladung ist gelungen. Die „Reise durch das Alte Testament“ besticht allein schon durch ihre wundervollen Kunstdrucke, anhand derer man sich durch die biblische Geschichte blättern kann. Da ist die Schöpfung, dargestellt auf einem goldenen Mosaik aus dem Markusdom in Venedig. Da ist der Sündenfall, detailreich gemalt von Lucas Cranach, dem Älteren. Da ist die ausdrucksstarke Abbildung der Josefsgeschichte von Emil Nolde und da ist Moses, der vor seinem Tod ins Gelobte Land schaut, als dunkle, tragische Gestalt dargestellt von dem jüdischen Maler Lesser Ury.Es sind große Werke der Kunstgeschichte, die Suzanne Lier ausgewählt hat – übrigens nicht nur aus der christlichen, sondern auch aus der jüdischen Tradition. Sie sind nicht „kindgerecht“ im Sinne von niedlich oder beschönigend. Aber die Autorin hat darauf geachtet, dass die Motive klar und leicht erkennbar sind.Viel gibt es beim bloßen Hinschauen bereits zu entdecken. Zum Beispiel die Seeungeheuer, die sich gemeinsam mit Fischen und Vögeln am fünften Schöpfungstag im Meer tummeln. Oder die fast unsichtbaren Engel, von denen Jakob in Bethel träumt.Noch interessanter aber wird es, wenn man die begleitenden Texte liest. Zunächst einmal gibt es für jedes Kunstwerk eine Nacherzählung der entsprechenden biblischen Geschichte. Außerdem hat die Autorin Erläuterungen geschrieben, wiederum sowohl für Kinder als auch für Erwachsene, die die Besonderheiten der Bibeltexte und der Kunstwerke hervorheben.In ihre Erklärungen lässt Lier viele Erkenntnisse der Bibelwissenschaften einfließen. Auch bietet sie verschiedene Deutungen an, etwa bei der Opferung Isaaks. Und sie gibt Hinweise auf besondere kunstgeschichtliche Details und Techniken.Suzanne Lier ist katholisch. Das merkt man sowohl an der Auswahl des Bibeltextes, dem die katholische Einheitsübersetzung zugrunde liegt, als auch an einigen Details ihrer ausführlichen, wissenschaftlich fundierten Einleitung in das Alte Testament, die sie dem Bildteil voranstellt.Das aber ist kein Mangel. Die Autorin ruft vielmehr dazu auf, Kinder im „interreligiösen und ökumenischen Geist“ zu erziehen. Ihr vorliegendes Buch zum Alten Testament, das als erstes einer insgesamt dreibändigen Reihe konzipiert ist, versteht sie selbst als Beitrag zu einer eingehenderen Beschäftigung mit den jüdischen Traditionen, die auch zu den christlichen geworden sind.

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Stand: 30.11.2020
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Erinnerungen
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»Es sind die ersten Jahre meiner Kanzlerschaft: von der Wahl zum Bundeskanzler bis zu den ersten freien Wahlen in der DDR nach dem Mauerfall. Der Weg, der zur deutschen Einheit führte, tritt mal offen zutage, mal verläuft er mehr im Hintergrund. Präsent aber war dieses Ziel immer. Wäre die Geschichte nur in einem Teilbereich anders verlaufen, hätte die Wiedervereinigung noch lange auf sich warten lassen.« Helmut KohlVom Nato-Doppelbeschluss bis zur Wiedervereinigung - während seiner Kanzlerschaft hat Helmut Kohl die Weichen gestellt, die über die Zukunft Deutschlands und Europas entschieden. Zum ersten Mal schildert er jetzt die prägenden Jahre seiner Kanzlerschaft. Angetreten, die »geistig-moralische Wende« herbeizuführen, gelang es der Regierung unter Helmut Kohl tatsächlich innerhalb kürzester Zeit, die Bundesrepublik mit einer Reihe von weitreichenden Reformen neu auszurichten und das Klima tiefer Resignation zu überwinden, das das Land Anfang der achtziger Jahre gefangenhielt.Nicht nur im Inneren fehlte es an Vertrauen in die Politik und an Zuversicht in die Zukunft. Die Entwicklung zu einem einigen Europa war zum Stillstand gekommen, das Schlagwort von der »Eurosklerose« ging um, und die Konfrontation zwischen der Sowjetunion und den USA hatte einen neuen Höhepunkt erreicht.In dieser Situation gab Helmut Kohl der Entspannungspolitik und der europäischen Einigungspolitik wesentliche Impulse. Bleibende Bilder sind im Album der Geschichte entstanden: mit François Mitterrand in Verdun, mit Ronald Reagan in Bitburg, mit Erich Honecker in Bonn, mit Willy Brandt am Tag nach dem Mauerfall in Berlin - prägende Aufnahmen, die Eingang gefunden haben in das Gedächtnis der Republik.Im Zentrum dieser Jahre stehen die vielen Pfade, die sich schließlich zu dem einen großen Weg vereint haben, der unaufhaltsam zur deutschen Einheit führte. Die zäh errungenen Erleichterungen im deutschdeutschen Reiseverkehr haben dazu ebenso beigetragen wie die Stationierung der Pershing-II-Raketen, die neue Dynamik der Europäischen Union mit ihrer Ausstrahlungskraft auf Osteuropa ebenso wie die wiedergewonnene wirtschaftliche Stärke der Bundesrepublik, der Ausbau der deutsch-französischen Freundschaft ebenso wie die Gipfeltreffen mit Michail Gorbatschow.Mit manch überraschender Neubewertung und mit kritischem Blick auch auf seine eigene Rolle erzählt Helmut Kohl von seinen Erfahrungen und Einsichten, von Weggefährten und Kontrahenten auf nationalem und internationalem Parkett. Er beschreibt die Motive und Grundsätze seiner Politik und schildert, welche Widerstände bei der Umsetzung zu überwinden waren. Seine Erinnerungen 1982 - 1990 sind durchdrungen von jener Leidenschaft und Überzeugungskraft, die heute in der Politik so selten geworden sind.

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Der Riss
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8. September 1943: Die italienische Regierung schließt einen Waffenstillstand mit den Alliierten und beendet somit den Pakt mit dem Deutschen Reich. Für Italien ist dieser Tag zum Symbol geworden, ein Symbol für die Schwäche, aber gleichzeitig auch für die moralische Kraft der Nation. Was bedeute dieses Datum aber für Deutschland? Und wie haben die deutsche Bevölkerung und die zahlreichen Soldaten in Italien diese Bekanntmachung erlebt?Emilio Petrillo versucht, auch durch einen Rückblick auf frühere Ereignisse, dieser Frage nachzugehen. Seine Quellen sind in erster Linie die 17 Bände der "Meldungen aus dem Reich", welche, verfasst vom Sicherheitsdienst der SS, die Meinungen der Bevölkerung im Reich aufzeichnen, aber auch zum Großteil noch unbekannte Zeitungsartikel und vor allem auch das Gespräch mit noch lebenden Zeitzeugen. Die Aufarbeitung einer nicht unwesentlichen Episode in der jahrhundertelangen, engen und konfliktreichen Beziehung zwischen Deutschen und Italienern.Mit seinem frischen und unvoreingenommenen Wagemut ist es dem beherzten Journalisten Paolo Emilio Petrillo gelungen, in einem farbenreichen Bild von Einklängen und Missklängen nach siebzig Jahren die Erinnerungen von einfachen Soldaten wieder ins Leben zu rufen, mit dem Ziel, einen schwierigen Teil einer gemeinsamen Geschichte offenzulegen. Heucheleien verflechten sich mit Rechtfertigungen, und dabei zeigt sich schließlich, wie es ganz normalen Menschen, die von dramatischen Ereignissen mitgerissen wurden, gelingt, eine eigene, sinnige Menschlichkeit zu finden. (Luigi Vittorio Ferraris, ehemaliger Botschafter Italiens in Bonn.)

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Stand: 30.11.2020
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