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Karl Marx und die Geburt der modernen Gesellsch...
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Mit den Wirtschaftskrisen der letzten Jahre wurde - wieder einmal - deutlich, dass die Marxsche Krisentheorie alles andere als überholt ist. Seit mehr als hundert Jahren bildet Marx' Kapitalismuskritik einen Bezugspunkt für unterschiedliche soziale Bewegungen wie auch Stein des Anstoßes für die Verteidiger der herrschenden Verhältnisse. Marx war Zeuge der Durchsetzung jener «modernen» Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen - industrieller Kapitalismus, Parlamentarismus und Massenorganisationen - die immer noch unser Leben beherrschen. Seine Analysen und Kritiken treffen auch heute noch neuralgische Punkte unserer gesellschaftlichen Verhältnisse.Betrachtet man jedoch das Marxsche Werk, stellt man fest, dass es sich um eine Folge von Anfängen und Abbrüchen handelt, keines der großen Projekte wurde beendet. Ohne Kenntnis des Lebens von Karl Marx, seiner Konflikte und Kämpfe, lässt sich diese Werkentwicklung nicht begreifen. Andererseits lassen sich aber auch die Wendungen des Marxschen Lebensweges nicht ohne sein Werk verstehen. Zwar gibt es mehr als 25 umfangreiche Marx-Biographien, doch keine, die Leben und Werk gleichermaßen in den Blick nimmt. Mit dieser neuen Marx-Biographie soll genau das versucht werden. Adäquat lassen sich Lebens- und Werkgeschichte aber nur darstellen, wenn die zeitgenössischen Auseinandersetzungen, in die Marx verwickelt war, nicht zum bloßen Hintergrund schrumpfen und wenn die Freunde und Gegner von Marx nicht zu bloßen Statisten werden. Zwar beansprucht jede Biographie Marx «in seiner Zeit» zu betrachten, doch geschah dies bisher nur sehr unzureichend und punktuell. Ein genauerer Blick wird so manche Legende zerstören, die bislang unkritisch kolportiert wurde.Diese neue Marx-Biographie ist auf drei Bände angelegt. Der erste Band wird 2018, im Jahr des 200. Geburtstages von Karl Marx erscheinen. Er wird sich ausführlicher als bislang üblich mit der Marxschen Jugend in Trier und der Zeit seines Studiums in Bonn und Berlin beschäftigen und seine Tätigkeit als Redakteur der liberalen «Rheinischen Zeitung» in Köln und als Herausgeber der «Deutsch-Französischen Jahrbücher» unter die Lupe nehmen. Bereits innerhalb dieser Periode zeigen sich Krisen sowie Brüche in seiner intellektuellen Entwicklung, die Marx dazu veranlassten, zunächst verfolgte Projekte aufzugeben und seine kritischen Unternehmungen neu zu konzipieren.«Theoretische Einschnitte» lassen sich nicht nur zwischen «jungem» und «altem» Marx finden, die Entwicklungen sind komplexer, als dass sie sich in ein Zwei- oder Dreiphasenmodell pressen lassen. Die beliebte Alternative «Kontinuität» oder «Bruch» in der Werkentwicklung erweist sich als viel zu schematisch. Auch gibt es keineswegs eine zwangsläufige Entwicklung hin zum «Kapital» als «Hauptwerk». Marx beginnt nicht bei der Kritik der Politik und endet bei der Kritik der Ökonomie. Auch wenn er sein geplantes Buch über den Staat nie schreiben konnte und sich die letzten 30 Jahre seines Lebens auf die Ausarbeitung seiner Ökonomiekritik konzentrierte, ist die Kritik der Politik stets anwesend und entwickelt sich, genauso wie seine Vorstellung von Kommunismus, erheblich weiter.

Anbieter: buecher
Stand: 26.02.2020
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Karl Marx und die Geburt der modernen Gesellsch...
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Mit den Wirtschaftskrisen der letzten Jahre wurde - wieder einmal - deutlich, dass die Marxsche Krisentheorie alles andere als überholt ist. Seit mehr als hundert Jahren bildet Marx' Kapitalismuskritik einen Bezugspunkt für unterschiedliche soziale Bewegungen wie auch Stein des Anstoßes für die Verteidiger der herrschenden Verhältnisse. Marx war Zeuge der Durchsetzung jener «modernen» Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen - industrieller Kapitalismus, Parlamentarismus und Massenorganisationen - die immer noch unser Leben beherrschen. Seine Analysen und Kritiken treffen auch heute noch neuralgische Punkte unserer gesellschaftlichen Verhältnisse.Betrachtet man jedoch das Marxsche Werk, stellt man fest, dass es sich um eine Folge von Anfängen und Abbrüchen handelt, keines der großen Projekte wurde beendet. Ohne Kenntnis des Lebens von Karl Marx, seiner Konflikte und Kämpfe, lässt sich diese Werkentwicklung nicht begreifen. Andererseits lassen sich aber auch die Wendungen des Marxschen Lebensweges nicht ohne sein Werk verstehen. Zwar gibt es mehr als 25 umfangreiche Marx-Biographien, doch keine, die Leben und Werk gleichermaßen in den Blick nimmt. Mit dieser neuen Marx-Biographie soll genau das versucht werden. Adäquat lassen sich Lebens- und Werkgeschichte aber nur darstellen, wenn die zeitgenössischen Auseinandersetzungen, in die Marx verwickelt war, nicht zum bloßen Hintergrund schrumpfen und wenn die Freunde und Gegner von Marx nicht zu bloßen Statisten werden. Zwar beansprucht jede Biographie Marx «in seiner Zeit» zu betrachten, doch geschah dies bisher nur sehr unzureichend und punktuell. Ein genauerer Blick wird so manche Legende zerstören, die bislang unkritisch kolportiert wurde.Diese neue Marx-Biographie ist auf drei Bände angelegt. Der erste Band wird 2018, im Jahr des 200. Geburtstages von Karl Marx erscheinen. Er wird sich ausführlicher als bislang üblich mit der Marxschen Jugend in Trier und der Zeit seines Studiums in Bonn und Berlin beschäftigen und seine Tätigkeit als Redakteur der liberalen «Rheinischen Zeitung» in Köln und als Herausgeber der «Deutsch-Französischen Jahrbücher» unter die Lupe nehmen. Bereits innerhalb dieser Periode zeigen sich Krisen sowie Brüche in seiner intellektuellen Entwicklung, die Marx dazu veranlassten, zunächst verfolgte Projekte aufzugeben und seine kritischen Unternehmungen neu zu konzipieren.«Theoretische Einschnitte» lassen sich nicht nur zwischen «jungem» und «altem» Marx finden, die Entwicklungen sind komplexer, als dass sie sich in ein Zwei- oder Dreiphasenmodell pressen lassen. Die beliebte Alternative «Kontinuität» oder «Bruch» in der Werkentwicklung erweist sich als viel zu schematisch. Auch gibt es keineswegs eine zwangsläufige Entwicklung hin zum «Kapital» als «Hauptwerk». Marx beginnt nicht bei der Kritik der Politik und endet bei der Kritik der Ökonomie. Auch wenn er sein geplantes Buch über den Staat nie schreiben konnte und sich die letzten 30 Jahre seines Lebens auf die Ausarbeitung seiner Ökonomiekritik konzentrierte, ist die Kritik der Politik stets anwesend und entwickelt sich, genauso wie seine Vorstellung von Kommunismus, erheblich weiter.

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Die Bedeutung und Stellung der Alterthumsstudie...
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Die Bedeutung und Stellung der Alterthumsstudien in Deutschland ab 109.95 EURO Eine Rede bei der Übergabe des Rectorats am 15. October 1859 in der Aula zu Bonn gehalten. Aus. dem 4ten Bd. Preuss. Jahrbücher abgedr. Reprint 2019

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Mit den Wirtschaftskrisen der letzten Jahre wurde - wieder einmal - deutlich, dass die Marxsche Krisentheorie alles andere als überholt ist. Seit mehr als hundert Jahren bildet Marx' Kapitalismuskritik einen Bezugspunkt für unterschiedliche soziale Bewegungen wie auch Stein des Anstoßes für die Verteidiger der herrschenden Verhältnisse. Marx war Zeuge der Durchsetzung jener «modernen» Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen - industrieller Kapitalismus, Parlamentarismus und Massenorganisationen - die immer noch unser Leben beherrschen. Seine Analysen und Kritiken treffen auch heute noch neuralgische Punkte unserer gesellschaftlichen Verhältnisse.Betrachtet man jedoch das Marxsche Werk, stellt man fest, dass es sich um eine Folge von Anfängen und Abbrüchen handelt, keines der großen Projekte wurde beendet. Ohne Kenntnis des Lebens von Karl Marx, seiner Konflikte und Kämpfe, lässt sich diese Werkentwicklung nicht begreifen. Andererseits lassen sich aber auch die Wendungen des Marxschen Lebensweges nicht ohne sein Werk verstehen. Zwar gibt es mehr als 25 umfangreiche Marx-Biographien, doch keine, die Leben und Werk gleichermaßen in den Blick nimmt. Mit dieser neuen Marx-Biographie soll genau das versucht werden. Adäquat lassen sich Lebens- und Werkgeschichte aber nur darstellen, wenn die zeitgenössischen Auseinandersetzungen, in die Marx verwickelt war, nicht zum bloßen Hintergrund schrumpfen und wenn die Freunde und Gegner von Marx nicht zu bloßen Statisten werden. Zwar beansprucht jede Biographie Marx «in seiner Zeit» zu betrachten, doch geschah dies bisher nur sehr unzureichend und punktuell. Ein genauerer Blick wird so manche Legende zerstören, die bislang unkritisch kolportiert wurde.Diese neue Marx-Biographie ist auf drei Bände angelegt. Der erste Band wird 2018, im Jahr des 200. Geburtstages von Karl Marx erscheinen. Er wird sich ausführlicher als bislang üblich mit der Marxschen Jugend in Trier und der Zeit seines Studiums in Bonn und Berlin beschäftigen und seine Tätigkeit als Redakteur der liberalen «Rheinischen Zeitung» in Köln und als Herausgeber der «Deutsch-Französischen Jahrbücher» unter die Lupe nehmen. Bereits innerhalb dieser Periode zeigen sich Krisen sowie Brüche in seiner intellektuellen Entwicklung, die Marx dazu veranlassten, zunächst verfolgte Projekte aufzugeben und seine kritischen Unternehmungen neu zu konzipieren.«Theoretische Einschnitte» lassen sich nicht nur zwischen «jungem» und «altem» Marx finden, die Entwicklungen sind komplexer, als dass sie sich in ein Zwei- oder Dreiphasenmodell pressen lassen. Die beliebte Alternative «Kontinuität» oder «Bruch» in der Werkentwicklung erweist sich als viel zu schematisch. Auch gibt es keineswegs eine zwangsläufige Entwicklung hin zum «Kapital» als «Hauptwerk». Marx beginnt nicht bei der Kritik der Politik und endet bei der Kritik der Ökonomie. Auch wenn er sein geplantes Buch über den Staat nie schreiben konnte und sich die letzten 30 Jahre seines Lebens auf die Ausarbeitung seiner Ökonomiekritik konzentrierte, ist die Kritik der Politik stets anwesend und entwickelt sich, genauso wie seine Vorstellung von Kommunismus, erheblich weiter.

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Karl Marx und die Geburt der modernen Gesellschaft
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Mit den Wirtschaftskrisen der letzten Jahre wurde – wieder einmal – deutlich, dass die Marxsche Krisentheorie alles andere als überholt ist. Seit mehr als hundert Jahren bildet Marx' Kapitalismuskritik einen Bezugspunkt für unterschiedliche soziale Bewegungen wie auch Stein des Anstosses für die Verteidiger der herrschenden Verhältnisse. Marx war Zeuge der Durchsetzung jener «modernen» Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen – industrieller Kapitalismus, Parlamentarismus und Massenorganisationen – die immer noch unser Leben beherrschen. Seine Analysen und Kritiken treffen auch heute noch neuralgische Punkte unserer gesellschaftlichen Verhältnisse. Betrachtet man jedoch das Marxsche Werk, stellt man fest, dass es sich um eine Folge von Anfängen und Abbrüchen handelt, keines der grossen Projekte wurde beendet. Ohne Kenntnis des Lebens von Karl Marx, seiner Konflikte und Kämpfe, lässt sich diese Werkentwicklung nicht begreifen. Andererseits lassen sich aber auch die Wendungen des Marxschen Lebensweges nicht ohne sein Werk verstehen. Zwar gibt es mehr als 25 umfangreiche Marx-Biographien, doch keine, die Leben und Werk gleichermassen in den Blick nimmt. Mit dieser neuen Marx-Biographie soll genau das versucht werden. Adäquat lassen sich Lebens- und Werkgeschichte aber nur darstellen, wenn die zeitgenössischen Auseinandersetzungen, in die Marx verwickelt war, nicht zum blossen Hintergrund schrumpfen und wenn die Freunde und Gegner von Marx nicht zu blossen Statisten werden. Zwar beansprucht jede Biographie Marx «in seiner Zeit» zu betrachten, doch geschah dies bisher nur sehr unzureichend und punktuell. Ein genauerer Blick wird so manche Legende zerstören, die bislang unkritisch kolportiert wurde. Diese neue Marx-Biographie ist auf drei Bände angelegt. Der erste Band wird 2018, im Jahr des 200. Geburtstages von Karl Marx erscheinen. Er wird sich ausführlicher als bislang üblich mit der Marxschen Jugend in Trier und der Zeit seines Studiums in Bonn und Berlin beschäftigen und seine Tätigkeit als Redakteur der liberalen «Rheinischen Zeitung» in Köln und als Herausgeber der «Deutsch-Französischen Jahrbücher» unter die Lupe nehmen. Bereits innerhalb dieser Periode zeigen sich Krisen sowie Brüche in seiner intellektuellen Entwicklung, die Marx dazu veranlassten, zunächst verfolgte Projekte aufzugeben und seine kritischen Unternehmungen neu zu konzipieren. «Theoretische Einschnitte» lassen sich nicht nur zwischen «jungem» und «altem» Marx finden, die Entwicklungen sind komplexer, als dass sie sich in ein Zwei- oder Dreiphasenmodell pressen lassen. Die beliebte Alternative «Kontinuität» oder «Bruch» in der Werkentwicklung erweist sich als viel zu schematisch. Auch gibt es keineswegs eine zwangsläufige Entwicklung hin zum «Kapital» als «Hauptwerk». Marx beginnt nicht bei der Kritik der Politik und endet bei der Kritik der Ökonomie. Auch wenn er sein geplantes Buch über den Staat nie schreiben konnte und sich die letzten 30 Jahre seines Lebens auf die Ausarbeitung seiner Ökonomiekritik konzentrierte, ist die Kritik der Politik stets anwesend und entwickelt sich, genauso wie seine Vorstellung von Kommunismus, erheblich weiter. Der zweite Band der Biographie soll 2020, der dritte 2022 erscheinen. Michael Heinrich hat sich in «Die Wissenschaft vom Wert» (1991, erweiterte Neuauflage 1999) ausführlich mit der Entwicklung der Marxschen Ökonomiekritik auseinandergesetzt. Seine bereits in sechs Sprachen übersetzte «Kritik der politischen Ökonomie. Eine Einführung» (seit 2004 in zwölf Auflagen erschienen) dürfte in Deutschland die am weitesten verbreitete Einführung ins ökonomische Werk von Marx sein. Mit «Wie das Marxsche ‹Kapital lesen›?» (2008 erschien Teil 1, 2013 Teil 2) legte er einen detaillierten Kommentar zu den ersten fünf Kapiteln des ersten «Kapital»-Bandes vor. Der Band verfügt über eine farbige Bilderstrecke und wird ab dem 28. April an den Buchhandel ausgeliefert.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 26.02.2020
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Der Redaktionsbriefwechsel der Hallischen, Deut...
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Die Edition dokumentiert den gesamten überlieferten Briefwechsel der Redaktion der 'Hallischen Jahrbücher für deutsche Kunst und Wissenschaft', der 'Deutschen Jahrbücher für Wissenschaft und Kunst' und der 'Deutsch-Französischen Jahrbücher' - vorwiegend Briefe von und an Arnold Ruge. Sie enthält in kritischer, kommentierter Edition 1.222 Briefe, die chronologisch von der ersten Erwähnung der 'Hallischen Jahrbücher' im August 1837 bis zum endgültigen Ende der 'Deutsch-Französischen Jahrbücher' im März 1844 reichen. Als ertragreichste zitierfähige Quelle für wissenschaftliche Arbeiten zum Junghegelianismus und seinem Umfeld gilt bisher der Teil der Korrespondenz Ruges, den Paul Nerrlich 1886 (Reprint 1985) veröffentlichte. Diese neue Edition wird die 120 Jahre alte Ausgabe ersetzen. Mehr als die Hälfte der Texte wird hier erstmals, ein weiterer grosser Teil erstmals vollständig veröffentlicht. Damit wird eine bisher höchst unvollständig zugängliche Quelle zur Geschichte des Junghegelianismus erschlossen, welche die Entwicklung der Philosophie im 19. Jahrhundert in einem neuen Licht erscheinen lässt. Die Texte der Briefe werden in zwei Bänden veröffentlicht, ein Begleitband vervollständigt die Ausgabe durch ein Verzeichnis der anonymen oder pseudonymen Artikel der Zeitschrift mit Entschlüsselung der Autoren, ein biographisch annotiertes Verzeichnis der Korrespondenten bzw. der Autoren der Jahrbücher, diversen Registern sowie einer Studie des Herausgebers zur Überlieferungsgeschichte der Briefe und zu Problemen der junghegelianischen Bewegung. Das Werk ist eine Quellenedition zur Geschichte der Philosophie, der Theologie, der Literatur, des Pressewesens und der sozialen Bewegungen - entstanden in mehr als zehnjähriger Forschungsarbeit des erfahrenen Herausgebers in den Archiven und Bibliotheken in Berlin, Bonn, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Leipzig, Marburg, Moskau, München, Stuttgart und Weimar.

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Karl Marx und die Geburt der modernen Gesellschaft
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Mit den Wirtschaftskrisen der letzten Jahre wurde – wieder einmal – deutlich, dass die Marxsche Krisentheorie alles andere als überholt ist. Seit mehr als hundert Jahren bildet Marx' Kapitalismuskritik einen Bezugspunkt für unterschiedliche soziale Bewegungen wie auch Stein des Anstoßes für die Verteidiger der herrschenden Verhältnisse. Marx war Zeuge der Durchsetzung jener «modernen» Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen – industrieller Kapitalismus, Parlamentarismus und Massenorganisationen – die immer noch unser Leben beherrschen. Seine Analysen und Kritiken treffen auch heute noch neuralgische Punkte unserer gesellschaftlichen Verhältnisse. Betrachtet man jedoch das Marxsche Werk, stellt man fest, dass es sich um eine Folge von Anfängen und Abbrüchen handelt, keines der großen Projekte wurde beendet. Ohne Kenntnis des Lebens von Karl Marx, seiner Konflikte und Kämpfe, lässt sich diese Werkentwicklung nicht begreifen. Andererseits lassen sich aber auch die Wendungen des Marxschen Lebensweges nicht ohne sein Werk verstehen. Zwar gibt es mehr als 25 umfangreiche Marx-Biographien, doch keine, die Leben und Werk gleichermaßen in den Blick nimmt. Mit dieser neuen Marx-Biographie soll genau das versucht werden. Adäquat lassen sich Lebens- und Werkgeschichte aber nur darstellen, wenn die zeitgenössischen Auseinandersetzungen, in die Marx verwickelt war, nicht zum bloßen Hintergrund schrumpfen und wenn die Freunde und Gegner von Marx nicht zu bloßen Statisten werden. Zwar beansprucht jede Biographie Marx «in seiner Zeit» zu betrachten, doch geschah dies bisher nur sehr unzureichend und punktuell. Ein genauerer Blick wird so manche Legende zerstören, die bislang unkritisch kolportiert wurde. Diese neue Marx-Biographie ist auf drei Bände angelegt. Der erste Band wird 2018, im Jahr des 200. Geburtstages von Karl Marx erscheinen. Er wird sich ausführlicher als bislang üblich mit der Marxschen Jugend in Trier und der Zeit seines Studiums in Bonn und Berlin beschäftigen und seine Tätigkeit als Redakteur der liberalen «Rheinischen Zeitung» in Köln und als Herausgeber der «Deutsch-Französischen Jahrbücher» unter die Lupe nehmen. Bereits innerhalb dieser Periode zeigen sich Krisen sowie Brüche in seiner intellektuellen Entwicklung, die Marx dazu veranlassten, zunächst verfolgte Projekte aufzugeben und seine kritischen Unternehmungen neu zu konzipieren. «Theoretische Einschnitte» lassen sich nicht nur zwischen «jungem» und «altem» Marx finden, die Entwicklungen sind komplexer, als dass sie sich in ein Zwei- oder Dreiphasenmodell pressen lassen. Die beliebte Alternative «Kontinuität» oder «Bruch» in der Werkentwicklung erweist sich als viel zu schematisch. Auch gibt es keineswegs eine zwangsläufige Entwicklung hin zum «Kapital» als «Hauptwerk». Marx beginnt nicht bei der Kritik der Politik und endet bei der Kritik der Ökonomie. Auch wenn er sein geplantes Buch über den Staat nie schreiben konnte und sich die letzten 30 Jahre seines Lebens auf die Ausarbeitung seiner Ökonomiekritik konzentrierte, ist die Kritik der Politik stets anwesend und entwickelt sich, genauso wie seine Vorstellung von Kommunismus, erheblich weiter. Der zweite Band der Biographie soll 2020, der dritte 2022 erscheinen. Michael Heinrich hat sich in «Die Wissenschaft vom Wert» (1991, erweiterte Neuauflage 1999) ausführlich mit der Entwicklung der Marxschen Ökonomiekritik auseinandergesetzt. Seine bereits in sechs Sprachen übersetzte «Kritik der politischen Ökonomie. Eine Einführung» (seit 2004 in zwölf Auflagen erschienen) dürfte in Deutschland die am weitesten verbreitete Einführung ins ökonomische Werk von Marx sein. Mit «Wie das Marxsche ‹Kapital lesen›?» (2008 erschien Teil 1, 2013 Teil 2) legte er einen detaillierten Kommentar zu den ersten fünf Kapiteln des ersten «Kapital»-Bandes vor. Der Band verfügt über eine farbige Bilderstrecke und wird ab dem 28. April an den Buchhandel ausgeliefert.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 26.02.2020
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Der Redaktionsbriefwechsel der Hallischen, Deut...
330,00 € *
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Die Edition dokumentiert den gesamten überlieferten Briefwechsel der Redaktion der 'Hallischen Jahrbücher für deutsche Kunst und Wissenschaft', der 'Deutschen Jahrbücher für Wissenschaft und Kunst' und der 'Deutsch-Französischen Jahrbücher' - vorwiegend Briefe von und an Arnold Ruge. Sie enthält in kritischer, kommentierter Edition 1.222 Briefe, die chronologisch von der ersten Erwähnung der 'Hallischen Jahrbücher' im August 1837 bis zum endgültigen Ende der 'Deutsch-Französischen Jahrbücher' im März 1844 reichen. Als ertragreichste zitierfähige Quelle für wissenschaftliche Arbeiten zum Junghegelianismus und seinem Umfeld gilt bisher der Teil der Korrespondenz Ruges, den Paul Nerrlich 1886 (Reprint 1985) veröffentlichte. Diese neue Edition wird die 120 Jahre alte Ausgabe ersetzen. Mehr als die Hälfte der Texte wird hier erstmals, ein weiterer großer Teil erstmals vollständig veröffentlicht. Damit wird eine bisher höchst unvollständig zugängliche Quelle zur Geschichte des Junghegelianismus erschlossen, welche die Entwicklung der Philosophie im 19. Jahrhundert in einem neuen Licht erscheinen lässt. Die Texte der Briefe werden in zwei Bänden veröffentlicht, ein Begleitband vervollständigt die Ausgabe durch ein Verzeichnis der anonymen oder pseudonymen Artikel der Zeitschrift mit Entschlüsselung der Autoren, ein biographisch annotiertes Verzeichnis der Korrespondenten bzw. der Autoren der Jahrbücher, diversen Registern sowie einer Studie des Herausgebers zur Überlieferungsgeschichte der Briefe und zu Problemen der junghegelianischen Bewegung. Das Werk ist eine Quellenedition zur Geschichte der Philosophie, der Theologie, der Literatur, des Pressewesens und der sozialen Bewegungen - entstanden in mehr als zehnjähriger Forschungsarbeit des erfahrenen Herausgebers in den Archiven und Bibliotheken in Berlin, Bonn, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Leipzig, Marburg, Moskau, München, Stuttgart und Weimar.

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Stand: 26.02.2020
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