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Metapher und Offenbarung
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Franz Rosenzweig stellt in seinem 1921 erschienenen Hauptwerk Der Stern der Erlösung dar, was er selbst als „neues Denken“ beschrieben hat. Im Gegensatz zu der klassischen Idee des Alls sind für Rosenzweig die Welt, der Mensch und Gott die drei in sich geschlossenen Grundelemente des Seins. Erst das Ereignis des Übergangs von dieser mythischen Welt in die Welt der religiösen (jüdisch-christlichen) Offenbarung ermöglicht die grundlegenden Erlebnisse der menschlichen Existenz. Um die Verbindung zwischen diesen Welten darzustellen, verwendet Rosenzweig eine besondere Sprache, voller Metaphern und rhetorischer Figuren. In Metapher und Offenbarung untersucht Michal Schwartz die begriffliche Struktur des Sterns und entziffert gleichzeitig die innere Logik der figurativen Sprache. Anhand dieser Methode wird die Vorgehensweise Rosenzweigs gezeigt: sein Denken durch sein Schreiben performativ zu vollziehen.Michal Schwartz studierte Literatur und Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main und an der Hebräischen Universität Jerusalem. Sie forscht im Bereich Jüdischen Denkens im 20. Jahrhundert und lehrt zur Zeit an der Universität Bonn.

Anbieter: Dodax
Stand: 29.03.2020
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Alfred Hermann Fried: "Organisiert die Welt!"
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Wer ist Alfred Hermann Fried? Ein bedeutender Streiter für eine Welt ohne Krieg, der nicht müde wurde, an den Frieden und die weltweite Abschaffung kriegerischer Gewalt zu glauben und der sich unermüdlich für den Erhalt und Ausbau des Friedens eingesetzt hat. Heute ist er weithin vergessen. Zu Unrecht. Umso mehr ist es zu begrüßen, dass der engagierte Bremer Donat Verlag nun erneut an den in Wien geborenen tatkräftigen Pazifisten und bedeutenden Theoretiker des Pazifismus erinnert. Das Buch trägt den Titel "Alfred Hermann Fried: 'Organisiert die Welt! '- Der Friedens-Nobelpreisträger, sein Leben, Werk und bleibende Impulse". Herausgeber ist Guido Grünewald (Bonn), der in einer glänzend geschriebenen Einleitung die Notwendigkeit der Wiederentdeckung Frieds begründet. Und in der Tat ist Frieds Appell "Organisiert die Welt!" heute dringlicher denn je, und man kann nur hoffen, dass die Menschheit damit endlich in einem umfassenden Sinne beginnt, es nicht weiter bei Flickschustereien belässt und weiter oder wieder so tut, als sei der Krieg und nicht der Friede der Ernstfall.Alfred Hermann Fried verschaffte sich als Autodidakt zunächst ein ausgedehntes Wissen und gründete 1887 in Berlin einen Verlag. Schicksalhaft wurde seine Begegnung mit Bertha von Suttner, der Autorin des Romans "Die Waffen nieder!" Seit 1891 widmete Fried sein Leben der Realisierung des Friedensgedankens. Er sah, wie die Welt durch Handel und grenzüberschreitende Investitionen, durch Fortschritte auf den verschiedensten Gebieten (Technik, Verkehr, Ackerbau, Medizin, Architektur etc.) sowie die Gründung von übernationalen Einrichtungen und Initiativen zusammenwuchs und so die Grundlagen für Verständigungsprozesse schuf. Für eine dauerhafte Friedensordnung kam es zusätzlich darauf an, die zwischenstaatliche Anarchie und Geheimdiplomatie abzuschaffen und durch den Ausbau des Völkerrechts sowie nicht-militärische Streitschlichtungsmechanismen zu ersetzen. Diesem "ursächlichen", "revolutionären" Pazifismus verlieh Fried beharrlich und unbeugsam seine Stimme. Er propagierte eine internationale, auf dem Völkerrecht beruhende Organisation und ist daher mit Recht als Vordenker des Völkerbundes und der heutigen UNO zu bezeichnen. In Anerkennung seiner herausragenden Bemühungen um den Weltfrieden erhielt er 1911 den Friedens-Nobelpreis. Zudem trat er als Publizist, Gründer der Deutschen Friedensgesellschaft, Freimaurer, Esperantist, Journalist und früher Friedensforscher hervor. Der deutsche "Griff nach der Weltmacht" unterbrach den von Fried prognostizierten Geschichtsverlauf und kehrte ihn um. Nach 1918 geriet er in Vergessenheit und starb 1921 verarmt in Wien.Fried ist in vielerlei Hinsicht aktuell geblieben. Globale Herausforderungen wie Klimawandel, Migrationsbewegungen usw. verlangen nach gleichberechtigter weltweiter Zusammenarbeit. Zudem führen Hochrüstung und eine entfesselte wirtschaftliche Globalisierung zu wachsender Ungleichheit und sozialer Ausgrenzung bis zum Zerfall von Gesellschaften und Staaten. Wie lässt sich die Welt mit dem Leitziel einer stabilen Friedensordnung organisieren? Darauf geben die vierzehn Autorinnen und Autoren des Bandes vor dem Hintergrund des facettenreichen Denkens und Wirkens Frieds Antworten, die aufhorchen lassen und die lesens-, nachlesens- und nachdenkenswert sind.

Anbieter: Dodax
Stand: 29.03.2020
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Gründerväter
54,99 € *
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"Gründerväter" waren Ausstellungen in Düsseldorf, Bonn und Köln benannt, in denen die Geschichte der Soziologie in durchaus ironi scher Verfremdung nachgemalt wird. So werden die pittoresken Strän de der Bretagne von Figuren der Wissenschaftsgeschichte bevölkert, von Paul Fauconnet, Marcel Mauss und Celestin BougIe. Diese stellen zugleich den Kern des Paradigmas der ,,Annee sodologique" dar, wie das Titelbild von "Strafe und Verbrechen" (Leske u. Budrich, Opladen 1990) verdeutlicht. Durkheim findet sich von seinen Schülern umge ben in einer Rousseauschen Tropenlandschaft, obwohl diese Pariser Soziologen die Orte des wilden Denkens nie betreten haben. Auch die Begegnungen mit Max Weber sind imaginärer Natur. So treffen sich Durkheim und Weber, in Daumierscher Manier juristisch gewandet, in einer theatralischen Inszenierung in derjenigen Sphäre, in der sich ihre unterschiedlichen Gedankengebäude begegnen: dem Recht. Sie werden dabei von Marcel Mauss und Paul Fauconnet aus den theaterähnlichen Logen eines Ortes der Gerechtigkeit beobachtet, der nach dem Münchener Justizpalast konstruiert ist (so auch das Ti telbild zu: Recht als Kultur. Sphären der Moderne", Bd. 2, Opladen 1998 bei Leske u. Budrich). Max Weber, dem Theoretiker des kühlen Rationalismus wird im übrigen eine Aureole geflochten, die dem Pro testanten eine neue Farbigkeit verleiht und ihn manchen Kritikern wieder sympathisch erscheinen läßt. "Max Weber im Gepardenlook" läßt schließlich einen Schatten sichtbar werden, den wir als nicht be nannte Muse, Anima oder auch Geliebte deuten können.

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Stand: 29.03.2020
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Der geplante Mythos
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Utopisches Denken und Utopieentwürfe stehen vordergründig für den Glauben an den menschlichen Fortschritt. Ausgangspunkt der Utopien ist fast immer eine schlechte Gegenwart , die überwunden werden soll. Aber im 20. und 21. Jahrhundert wachsen die Zweifel an einer durch die aufgeklärte Vernunft entworfenen, planbaren Zukunft, am Projekt der Moderne . Auf Utopien antworten Dystopien. Daran wird deutlich: Das Grundmotiv utopischen Denkens ist die Angst vor einer unbeherrschbaren Zukunft, eine Angst, die vielleicht durch das Prinzip Hoffnung (Ernst Bloch), eine liebenswürdige Illusion, überwunden werden könnte. Der Inhalt Der "Widerspruch" von Rationalität und Irrationalität in utopischen Konzeptionen Fiktion und Wirklichkeit Modell und Mythos Symbol und symbolische Handlung Aufklärung zur Autonomie Die Zielgruppen Geistes-, Politik- und SozialwissenschaftlerInnen PhilosophInnen TheologInnen Der Autor Prof. Dr. Hans-Georg Soeffner ist emeritierter Professor für allgemeine Soziologie an der Universität Konstanz, Senior Fellow und Vorstandsmitglied am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) und Permanent Visiting Fellow am Forum internationale Wissenschaft der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

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Stand: 29.03.2020
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August Wilhelm Schlegel und die Philologie
69,95 € *
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August Wilhelm Schlegel zeigte in seiner lebenslangen Auseinandersetzung mit der Literatur seiner Gegenwart, der philologischen Aufarbeitung der griechisch-römischen, der indischen, der romanischen und der deutschen Literaturgeschichte in Darstellung und Übersetzung ein Panorama philologischer Tätigkeiten. Er bildete einen speziellen Typus 'philologischer Gelehrsamkeit' aus, der sich nicht, wie bei anderen Philologen des 19. Jahrhunderts, eindeutig auf der Seite disziplinärer Professionalisierung verorten lässt.August Wilhelm Schlegel hat dabei Bedeutendes für das Wechselspiel der europäischen Literaturen geleistet, sowohl in der Forschung als auch im akademischen Unterricht an der Universität Bonn, in Übersetzung und Literaturkritik. Er ist wie kaum ein anderer Gelehrter europäisch orientiert, und dies nicht allein in der Wissenschaft, sondern auch in seinen Verbindungen zu den politischen wie kulturellen Eliten Europas. Die Beiträge widmen sich den konkreten historischen Formen philologischen Denkens und Handelns und zeichnen die Kommunikationsnetzwerke nach, in die Schlegel eingebunden war.

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Stand: 29.03.2020
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Friedenswissenschaften im Kalten Krieg
34,56 € *
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In den 80er Jahren drohten die Hoffnungen auf Entspannung in Europa in einem Rückfall in den Kalten Krieg unterzugehen. Als Teil einer großen Bürgerbewegung konnten akademische Expertengruppen mit einer friedensgerichteten Kritik - vor allem an der atomaren Abschreckung - medien- und politikwirksam werden und Impulse für den Beginn eines "neuen Denkens" im Ost-West-Konflikt vermitteln.Die Autorin gibt Einblicke in die Wahrnehmungsgeschichte des mit Waffen und Feindbildern am höchsten gerüsteten Konflikts des Jahrhunderts und thematisiert die mit Militär und Konfliktbearbeitung auch in der "Post-Cold-War-Ära" verbundenen Fragen. Am Beispiel der stärker naturwissenschaftlich geprägten Initiativen und der sozialwissenschaftlichen Friedensforschung in der Bundesrepublik untersucht sie Ziele, Mittel und Wirkungsmechanismen friedenswissenschaftlichen Engagements in einer Phase innen- und außenpolitischer Veränderungen.Die Studie richtet sich an die in Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit an Friedensstrategien und Abrüstung Arbeitenden sowie an alle zeitgeschichtlich Interessierten.Die Autorin ist langjährige Mitherausgeberin der Zeitschrift "Wissenschaft und Frieden" und arbeitet seit 1994 am Bonn International Center for Conversion (BICC).

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Stand: 29.03.2020
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August Wilhelm Schlegel und die Philologie
107,00 CHF *
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August Wilhelm Schlegel zeigte in seiner lebenslangen Auseinandersetzung mit der Literatur seiner Gegenwart, der philologischen Aufarbeitung der griechisch-römischen, der indischen, der romanischen und der deutschen Literaturgeschichte in Darstellung und Übersetzung ein Panorama philologischer Tätigkeiten. Er bildete einen speziellen Typus ‚philologischer Gelehrsamkeit‘ aus, der sich nicht, wie bei anderen Philologen des 19. Jahrhunderts, eindeutig auf der Seite disziplinärer Professionalisierung verorten lässt. August Wilhelm Schlegel hat dabei Bedeutendes für das Wechselspiel der europäischen Literaturen geleistet, sowohl in der Forschung als auch im akademischen Unterricht an der Universität Bonn, in Übersetzung und Literaturkritik. Er ist wie kaum ein anderer Gelehrter europäisch orientiert, und dies nicht allein in der Wissenschaft, sondern auch in seinen Verbindungen zu den politischen wie kulturellen Eliten Europas. Die Beiträge widmen sich den konkreten historischen Formen philologischen Denkens und Handelns und zeichnen die Kommunikationsnetzwerke nach, in die Schlegel eingebunden war.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 29.03.2020
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Metapher und Offenbarung
42,90 CHF *
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Franz Rosenzweig stellt in seinem 1921 erschienenen Hauptwerk Der Stern der Erlösung dar, was er selbst als „neues Denken“ beschrieben hat. Im Gegensatz zu der klassischen Idee des Alls sind für Rosenzweig die Welt, der Mensch und Gott die drei in sich geschlossenen Grundelemente des Seins. Erst das Ereignis des Übergangs von dieser mythischen Welt in die Welt der religiösen (jüdisch-christlichen) Offenbarung ermöglicht die grundlegenden Erlebnisse der menschlichen Existenz. Um die Verbindung zwischen diesen Welten darzustellen, verwendet Rosenzweig eine besondere Sprache, voller Metaphern und rhetorischer Figuren. In Metapher und Offenbarung untersucht Michal Schwartz die begriffliche Struktur des Sterns und entziffert gleichzeitig die innere Logik der figurativen Sprache. Anhand dieser Methode wird die Vorgehensweise Rosenzweigs gezeigt: sein Denken durch sein Schreiben performativ zu vollziehen. Michal Schwartz studierte Literatur und Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main und an der Hebräischen Universität Jerusalem. Sie forscht im Bereich Jüdischen Denkens im 20. Jahrhundert und lehrt zur Zeit an der Universität Bonn.

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Die Bedeutung der Enzyklika ´Fides et Ratio´ fü...
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Pädagogik - Familienerziehung, Note: 2,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Institut für Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Grundthema dieser Arbeit ist die Bedeutung der Enzyklika 'Fides et Ratio' für die Begründung einer christlichen Erziehung in einem spezifisch römisch-katholischen Verständnis. Im Kern geht es hier um eine Begründung von Erziehung. Erziehung hat zu allen Zeiten stattgefunden. Seit es Menschen gibt haben sie ihren Nachwuchs erzogen. Erziehung stellt so eine Tatsache der menschlichen Existenz dar. Mit dem Beginn des Nachdenkens des Menschen über sich selbst ist auch der Beginn des pädagogischen Denkens gegeben Der Beginn des Nachdenkens des Menschen über sich selbst ist in dem Wunsch begründet, zu verstehen, wer er selbst sei. So einfach die Fragen sind, umso komplexer waren und sind die Versuche eine Antwort zu finden. Die gefundenen Antworten hängen mit den vielfältigen Grundauffassungen und Überzeugungen zusammen, die Menschen im Laufe der Geschichte vertreten haben und noch vertreten. Es gab also unterschiedliche Versuche die Frage nach dem Menschen zu beantworten. In dieser Magisterarbeit soll gerade der Versuch der Religion eine wichtige Rolle spielen. Deshalb steht aus dem Bereich der Religion in dieser Magisterarbeit die Enzyklika 'Fides et Ratio' im Mittelpunkt der Begründung einer christlichen Erziehung. Die Perspektive dieser Enzyklika ist verknüpft mit dem abendländisch-antik-christlichen Menschenbild. Dies ist das Menschenbild des 'homo sapiens', des intelligenten Menschen. Dieses Menschenbild ist der Ausgangspunkt der römisch-katholischen Perspektive und aller anderen christlichen Perspektiven. Die Wurzeln dieses Menschenbildes sind bei den Denkern des alten Griechenlands, im christlichen Altertum, im Mittelalter in der Renaissance und in der Klassik zu suchen. In diesem Zusammenhang sind unter anderem Platon, Aristoteles, Augustinus und Thomas von Aquin zu nennen, die grundlegend für die Entwicklung des abendländisch-christlichen Menschenbildes gewesen sind. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Johannes Paul II. in der Enzyklika 'Fides et Ratio' im Zusammenhang mit der Frage nach dem Menschen auf Denker der Antike und des Mittelalters zurückgreift. Diese Arbeit folgt zur Beantwortung der Frage nach der Legitimation von Erziehung aus einer römisch-katholischen Perspektive einem dreiteiligen Schema, welches folgenden drei Orientierungspunkten entspricht: Anthropologie, Vernunftbegriff und Wahrheitsverständnis.

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Stand: 29.03.2020
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