Die Bonner Residenz
Das frühere Bonner Residenzschloss, das zwischen dem 13. und 17.
Jahrhundert bestand, zerstörten die Franzosen 1689.
Kurfürst Josef Clemens ließ das Hauptgebäude der neuen Residenz 1697-1703 nach Plänen des italienischen
Architekten Enrico Zuccali bauen: Vier Flügel umrahmen einen Hof. Die Ecken sind mit Türmen betont.
Mit dem berühmten Architekten des französischen Königs, Robert de
Cotte, baute der Kurfürst 1715-23 weiter. Es entstanden ein hufeisenförmiger
Anbau, der sogenannte Buonretiroflügel ("Schönes Entspannen") und
die Gartenanlage des Hofgartens.
1777 zerstörte ein Brand das Schloss. Danach wurde es vereinfacht
wieder aufgebaut. Teile der Residenz wurden erst 1926-30 nach alten
Plänen weiderhergestellt. Doch im 2. Weltkrieg wurde das Schloss
erneut zerstört und danach nach den alten Plänen aufgebaut.
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