Die Bahnstrecke
Die Eisenbahnlinie endete 1844 zunächst am alten Bahnhof, rechts von der Poppelsdorfer Allee. In dieser Zeit berichtet der Bonner Mediziner Wutzer, dass die Gumme wegen der Abwässer so sehr stinke, dass die Reisenden den Musensitz (Bonn) nicht anders als mit zugehaltenem Geruchsorgan erreichen würden.
1855 wurde die Strecke bis Rolandseck, 1858 bis Koblenz weitergeführt.
Sie sollte auf einem aufgeschütteten Bahndamm in der Gumme verlaufen.
Daraufhin wandte sich der Senat der Universität direkt an den preußischen
König Friedrich-Wilhelm IV und bat ihn, die Sichtachse der Allee
und den Baumbestand zu schonen. Der Monarch reagierte, es gab einen
Ortstermin. Der Ideallösung, einer Tieferlegung der Bahn unter das
Niveau der Allee, wurde aus technischen Gründen nicht zugestimmt,
aber immerhin wurde der Wall etwas flacher angelegt.
Die Bahnlinie blieb ein Stein des Anstoßes und es gab immer wieder
Ideen, sie tiefer zu legen, als Tunnel zu führen oder ganz zu verlegen.
Auch die Eisenbahnunterführung ist bis heute keine Ideallösung
( Bild).
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